der Khauas-Äotteutotteu au den Llnterhäuptling Nikodemus wahrgenommen. Auf seine bezügliche Meldung war, wie bereits erwähnt, während meiner Abwesenheit Äauptmcmn v. Sack mit der 2. Kompagnie und einem Geschütz nach Gobabis marschiert. Nachdem die Ruhe wiederhergestellt schien, wurde die Kompagnie nach Windhuk zurückgezogen.
Da traf Ende März 1896 in Windhuk eil: Bur mit der Meldung des Leutnants Lampe ein, daß Gobabis und Aais seitens der Khauas-Äotten- totteu belagert seien, Nikodemus scheine sich noch im Hintergründe zu halten. Der Augenblick war seitens der Aufständischen insofern für sie günstig gewählt, als die nach Ablauf der Dienstzeit zur Entlassung kommenden Mannschaften der Schutztruppe sich bereits auf dein Heimwege befandet: und ihr Ersatz noch nicht gelandet war. Glücklicherweise aber hatten die Aufständischen doch insofern auch wieder zu srüh losgeschlagen, als die Entlassungsmannschaften noch uicht eingeschifft waren und daher mit Eilbotel: zurückgeruseu werden konnten. And jetzt zeigte sich ein recht guter Geist bei der Truppe. Angesichts der heimatlichen Schiffe machten die Mannschaften in fröhlichster Stimmung Kehrt, einige erbaten und erhielte,: sogar die Erlaubnis, vorauszureiteu, um sicher noch an den Feind zu kommen. Von diesen fiel einer bei Otjunda (Neiter Gräber), ein zweiter wurde schwer ver-
Leutwein, Elf Jahre Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika. /