Die Verkehrsverhältnisse.
Ein ziemlich trostloses Kapitel sind die Verkehrsverhältnifse des Schutzgebiets. Der Zugang zur Küste ist ja infolge einer Anzahl guter Häfen, die wir bereits oben (S. 40ff.) beschrieben haben, nicht schwierig, wennzwar die Flußmündungen meist durch Sandbarren versperrt sind. Die ganze Küste ist seit 1904 vollständig befeuert. Es brennen zwei große Leuchtfeuer auf dem Leuchtturm bei Debundja und dem Bismarckturm auf Kap Nachtigal, eine große Äafenleuchte auf dem Leuchtturm in Kribi, sowie zwei kleinere Äafenleuchten zur Einzeilung der Ankerstelle in Viktoria. Die Bedienung der Leuchtfeuer erfolgt ausschließlich durch besonders hierzu vorgebildete Eingeborene.
Die Landungsstelle für die großen Ozeandampfer bei Duala, deren Ansegelungstonne kürzlich durch eine Äeulboje ersetzt worden ist, hat man bereits durch die Anlage einer 45 in langen und 8 in breiten Landungsbrücke erheblich verbessert. Auch ist hier ein Wassertank mit Zuleitung bis auf den Brückenkopf zur Speisung der Schiffskessel und ein Slipp für kleinere Fahrzeuge angelegt worden. Der Kamerunfluß selbst ist von seiner Einmündung in das Meer bis zur Äöhe der Äickoryspitze kürzlich vermessen worden, um Unterlagen für die hier schon länger geplanten Baggerarbeiten zu gewinnen.
Auch der Äafen von Viktoria hat bereits allerlei Verbesserungen erfahren. Man hat hier z. B. eine Kaimauer gezogen und durch Anlage von Buhnen gesichert.
Die Schiffsverbindung mit dem Mutterlande ist gut