Das Innere des Hauses und das Hausgerät der Eingeborenen.
Kleinere Äütten bestehen meist nur aus einem Raum, größere sind durch Zwischenwände oft in mehrere Abteilungen geteilt. Wir erwähnten schon, daß bei den Sudanhütten der Bettraum durch einen Wandvorsprung abgetrennt zu sein pflegt. Da das Dach des Sudanhauses — auch in der modifizierten Form der Bali-Länder — durch einen Boden vom eigentlichen Äausraum geschieden ist, so entsteht hier ein besonderer Dachraum, der als Trockenvorrichtung oder zu Aufbewahrungszwecken dient. Ein viereckiger Ausschnitt ermöglicht den Zugang vermittels einer Bambusleiter. Auch bei den Bakwiri findet man in jeder Äütte auf einer Seite unter dem Dach einen kleinen mit Pfosten und rohen Brettern hergestellten Verschlag zur Aufbewahrung von allerlei Äausgerä't,, Früchten und Feuerholz. Die Frauen suchen ihren Stolz, darin, viel Äolz im-Hause zu haben.
Der Fußboden besteht meist aus fest und glatt gestampftem Lehm und liegt ein wenig höher als der gewachsene Boden. Er wird täglich mehrmals gekehrt, und in keiner Hütte fehlt der aus den Fiederblättern der Ölpalme, aus Reisern oder aus den Rindenstreifen junger Bambus gefertigte Kehrbesen. Als Kehrichtschaufel benutzt man bei den Bakwiri ein Geflecht aus Ruten.
Öfen fehlen, auch in dem kühleren Graslands; auch eigentliche Äerdanlagen sind meist nicht vorhanden. Die Bakundu,