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Deutsch-Kamerun : wie es ist und was es verspricht ; historisch, geographisch, politisch, wirtschaftlich / dargest. von A. Seidel
Entstehung
Seite
61
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Das Klima Kameruns.^)

In seinem Werke über die Kamerunküste faßt Plehn die Charakteristik des Kamerunklimas in folgende Worte kurz zu­sammen:

Die Flußniederungen und die urwaldbedeckte Küstenebene bis zum Äochlandrande zeichnen sich durch hohe Temperatur, hohen Feuchtigkeitsgehalt der Luft, geringe Luftbewegung und starke Bewölkung, die Steppe durch niedrige Temperatur, größere tägliche und jahreszeitliche Unterschiede in Lufttemperatur und Feuchtigkeit, welch letztere während der Trockenheit wesent­lich geringere Werte zeigt, kräftigere Luftbewegung, geringere Bewölkung und intensivere Sonnenstrahlung aus."

Im ganzen Küstengebiet (schreibt Äutter), dann im Nord­teil bis zum Fuß des Plateaurandes über 200 Km ins Innere hinein, im Süden bis über die erste Terrasse hinauf etwa bis zur Station Lolodorf, fast 100 1;w, herrscht das ganze Jahr hindurch eine feuchtwarme Treibhausluft, die außerordentlich erschlaffend wirkt und nur geringen Schwankungen unterworfen ist. Bei einer mittleren Jahrestemperatur von 25,3° in Duala, 23,8° in Barombi, in Viktoria 25,1° und in Lolodorf 22,6° weist z. B. in Duala der Februar, als der heißeste Monat 27,3°, der Juli als der kälteste 24,4° e auf; die beobachteten Maxima und Minima bewegen sich zwischen 32,2° und 19° 0. Im allgemeinen herrscht die nied­rigste Temperatur in den Monaten Juli bis Oktober, die heißesten Monate sind Februar und März. Die Temperaturen der inneren Hochländer haben durchschnittlich geringere Ziffern