zum Abmarsch bereit stehen. Draußen schneite es, und von den Bergen wehte ein eisiger Wind.
Die Veranlassung zu diesem Befehl bildete die Meldung eines chinesischen Bauern, der thalabwärts gekommen war und erklärte, das Fort Hophu*), um das es sich auch bei uns handelte, sei von etwa 1000 Mann besetzt, und zwar nicht von Truppen, sondern von Boxern, welche die Umgegend terrorisierten. Sie seien zur Verteidigung ihrer Stellung entschlossen. Wie bei allen derartigen spontanen Meldungen aus chinesischer Quelle war man mißtrauisch und stellte dem chinesischen Bauern anheim, ungehindert in sein Dors abzuziehen, falls seine Meldung etwa nicht zutreffend wäre. Sollte er aber auf seiner Meldung bestehen bleiben, so würde man ihn in Haft nehmen und, falls sie sich am andern Tage nicht bewahrheiten sollte, erschießen. Der so vor die Wahl gestellte Chinese blieb bei seiner Behauptung und blieb als Geißel. Das Detachement stand infolgedessen um 3 Uhr morgens zum Abmarsch bereit. Die Bagage und die Marinefeldartillerie sollten um 8 Uhr morgens auf Jenking zurückgehen, da die Wege für sie unpassierbar sein würden. An demselben Abend war noch das Detachement berittener Infanterie, d. h. die Hälfte desselben, unter Leutnant Delius in Linpingfu eingetroffen. Dieses Detachement war seit dem 30. Dezember auf ausgedehnten Patrouillenritten im Gebirge verwendet worden und hatte zum Teil ganz erhebliche Marschleistungen unter sehr schwierigen Umständen Zurückgelegt.
d. Das Gefecht bei Hop hu.
Ein Nachtmarsch. — Aufhebung einer chinesischen Feldwache. — Alarm im Boxerfort. — Das Gefecht entwickelt sich. — Die Gebirgsartillerie fährt auf.
— Der Astverhau. — Die ersten Verwundeten. — Die feindliche Artilleriestellung fliegt in die Luft. — Das Fort im Sturm genommen. — Die zweite Gefechtsstellnng. — Die Boxer werden aus ihrer neuen Position Vertrieben. — Unsere Ärzte. — Boxer oder Landsturm? — Die Bewaffnung der Chinesen.
— Verfolgung. — Szehaikou an der alten großen Mauer wird verbrannt. —
*) sprich no-xu.
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