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Deutschland in China / Rudolf Zabel
Entstehung
Seite
113
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4. Abschnitt.

Der Sturm aus die Takuforts.

Konferenz der Kommandanten unter Vorsitz des deutschen Korvettenkapitäns Lans. Vorbereitungen zum Angriff. Die Chinesen eröffnen das Gefecht. DerIltis" mit Volldampf voraus. Das Landungskorps avanciert zum Sturmaugriff. Die Forts genommen. Unsere Verluste.

Zu jener Zeit war ich selbst noch nicht auf dem ostasiatischen Kriegsschauplatze angelangt und kann demnach über die ersten Kämpfe nicht aus eigener Anschauung berichten. Um den Zusammenhang herzustellen, gebe ich daher bei der Schilderung dieses erstes Teils Berichte von Augenzeugen, wie sie der Lage der Dinge entsprechend zumeist in dem in Shanghai erscheinenden deutschen Blatte, dem Ostasiatischen Lloyd" zum Abdruck gelangt sind. Bezüglich des Sturms auf die Takuforts stütze ich mich auf den Bericht eines Herrn Schmellitschek, eines Deutsch-Australiers, der sich während des Gefechtes auf dem deutschen DampferKnivsberg" im Peiho vor Taku befand und die erste anschauliche Schilderung des Sturmes auf die Takuforts in dem genannten deutschen Blatte publiziert hat.

Am Sonnabend, den 16. Juni, nachmittags 5 Uhr wurde an Bord des russischen Kreuzers eine Konferenz der Kommandanten aller im Hafen von Taku stationierten Kriegsschiffe abgehalten und beschlossen, ein Ultimatum an den chinesischen General mit der Forderung zu senden, die Forts bis um 2 Uhr morgens zu räumen. Tags zuvor waren bedeutende Truppen-Massen in die Forts ge­worfen und die Lage für die innerhalb der Barre gelegenen Schiffe sehr kritisch geworden. Der amerikanische Kommandant weigerte sich, an der Beschießung teilzunehmen, da seine Instruktion laute,

Zabel, Deutschland in China. 8