Fünfunddreißigstes Kapitel.
Das Äohelied von der Baumwolle.
Wir haben den geschichtlichen Werdegang der Baumwoll- pslanze von Brahmas Zeiten an verfolgt, aus denen die ersten authentischen Nachrichten vorliegen. Wir waren ihre Begleiter auf ihrem Entwicklungsgang vom Samenkorn an, welches der Kühlen, frischen Mutter Erde anvertraut wird, bis zum Dezember, wenn ihr schneeiges Vlies gepflückt wird, wir wanderten weiter mit ihr auf dem Weg zum Markt, mit zur Spinnerei, vom BaumwollentKerner zur Spindel!
Es wäre verfrüht, jetzt schon ein Loblied auf die Baumwolle anzustimmen, denn diese Industrie hat für die Südstaaten noch nicht den Höhepunkt erreicht.
Es ist ein reiches Erbteil, welches den Vereinigten Staaten zugefallen ist — ein Monopol für den amerikanischen Exporthandel, das nicht nur den Wert jedes anderen Exportartikels übertrifft, sondern höher zu schätzen ist, als alle anderen Artikel zusammen; ein Monopol, für das die Natur Kein Ersatzmittel geschaffen hat; ein Handelsartikel, dessen Absatz ein Gradmesser für die Zivilisation ist; eine Feldfrucht, welche wie Keine andere, geringe Ansprüche an den Boden stellt und die einen Samen erzeugt, der allein den Anbau von Baumwolle rentabel macht, abgesehen von dem goldigen Vlies. Sie erzeugt das beste Futter für das Rindvieh; sie wird in den Südstaaten Tausenden von Viehherden Nahrung bieten und so die ausgehungerten alten Felder wieder zu jungfräulichem Reichtum und zu neuer Schönheit erstehen lassen; die Baumwollmanufaktur, die heute