Dreißigstes Kapitel.
Baumwollsamen.
Wenn die Baumwolle gepflückt wird, besteht sie aus der Faser und dem Samenkorn. Diese zwei Produkte wachsen zusammen auf und bleiben zusammen, bis der Entkerner sie trennt. Bis zu diesem Zeitpunkt wird das zusammenhängende Produkt Samenwolle genannt. Die vom Samen losgelöste Faser, Lintbaumwolle (lint oder livteotton.) oder einfach Baumwolle genannt, verläßt nun den Entkerner, um in einen Ballen zusammengepreßt, wieder auf die Farm zurück oder direkt auf den Markt zu gehen.
Der Samen wird entweder an die Ölmühle verkauft oder im eigenen Kaushalt als wertvolles Viehfutter oder als Düngemittel verbraucht. Ungefähr ^ des Ertrages an Samen wandert in die Ölmühle, um das in ihm enthaltene Öl zu gewinnen, die übrigbleibenden 2/3 Mehl und Schalen gehen als Viehfutter oder als Düngestoff zurück auf die Plantage; ein geringer Teil bleibt als Aussaat für das nächste Jahr.
Früher wurde dem Baumwollsamen weiter Keine Beachtung geschenkt; sein hoher Dungwert war noch nicht bekannt, als Viehfutter hätte man ebensowenig geglaubt, ihn verwenden zu Können. Käufig wurde der Entkerner über einen Kanal gestellt, damit das darunter hinfließende Wasser den wertlosen Samen fortführe.
Keine, Baumwolle. 16