Siebenundzwanzigstes Kapitel.
Die Baumwollbörse.
Viele Jahre vor der Erfindung des Telephons und des Kabels, als schon der größte Teil der in der Welt gewonnenen Baumwolle in Amerika produziert und nach Übersee gesandt wurde, pflegten die europäischen Spinner ihre Agenten nach Amerika zum Aufkauf der nötigen Baumwolle zu schicken. Mit der Zunahme des Baumwollhandels muhten vorteilhaftere und sicherere Wege eingeschlagen werden, denn die altertümliche Manier, die Baumwolle an Ort und Stelle persönlich einzukaufen, entsprach nicht mehr den Fortschritten, welche die Industrie auf ihrer gesamten Linie gemacht hatte, die hierbei entstandenen Unkosten waren zu groß.
Bei dem rapiden Anwachsen des Einkaufes und Exportes der Baumwolle, infolge des sich steigernden Bedarfes des ausländischen Kandels, nahm sich eine Anzahl vermögender Kaufleute dieses Artikels an und Kaufte die Baumwolle auf, sobald ihr Preis ein stabiler und gewinnversprechender war, namentlich während der Zeit der Ernte. Diese aufgekaufte Baumwolle hielten sie zurück in der Erwartung, für ihre Mühe und das Risiko später einen entsprechenden Nutzen zu erzielen.
Dies ist an sich ein legales Geschäft, es wurde aber in der Regel eine ausgedehnte Spekulation damit verbunden, jeder Kaufmann verdiente und verlor, je nachdem er die Baumwolle billig oder teuer einzukaufen und die Marktlage auszunutzen verstand.
Diese legale Spekulation hat ihre Ursachen in folgenden Erscheinungen: der Kaufmann, welcher die Ware zu Beginn