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Die Baumwolle : ihre Kultur, Ernte, Verarbeitung und der internationale Baumwollhandel ; nach "Cotton" von Ch. W. Burkett und Cl. Hamilton Poe unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Kolonien als baumwollproduzierendes Land / übers. und bearb. von C. Heine
Entstehung
Seite
177
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Vierundzwanzigstes Kapitel.

Welche Kosten verursacht der Anbau der Baumwolle?

Man Könnte annehmen, es sei eine einfache Sache, die Kosten des Baumwollbaues festzustellen und danach den Ge­winn zu berechnen. Doch, um sich ein vollkommenes Bild davon zu verschaffen, ist ein ganz genaues Studium erforderlich, und um das gewonnene Resultat auf seine Richtigkeit hin zu prüfen, muß man praktische Versuche anstellen, die sich über eine Reihe von Iahren erstrecken. Und auch dann noch wird das gewonnene Resultat nicht unbedingt zuverlässig sein.

Warum?

Es ist zu bedenken, daß Wachstum, Ertrag und Gewinn von den verschiedensten Einflüssen abhängen. Jeder erfahrene und vorsichtige Farmer bemüht sich, allen Beeinflussungen Rechnung zu tragen, seien sie durch die Natur gegeben oder entstammen sie anderen Verhältnissen. Ein Baumwollfarmer ist aber ganz besonders von der Natur abhängig. Hierdurch ergeben sich derartige Schwankungen, daß selbst die sorgfältigsten Kalkulationen über den Kaufen geworfen werden.

Als Beweis diene nur die Baumwollproduktion während der letzten Jahre. Den Ertrag in Ballen und per KeKtar

zeigt folgende Tabelle:

^ Produktion Kilogramm

in Ballen per KeKtar

1893 11235383 43

1899 9 439559 34.3

1900 10425141 32.2

Keine, Baumwolle. 12