Dreiundzroanzigstes Kapitel.
Auf einem Baumwollfeld zur Erntezeit.
Jede Anpflanzung bietet zur Erntezeit ein interessantes Bild; ganz besonders ist dies bei der Baumwolle der Fall. Selbst die ärmlichsten Plantagen gewähren einen hübschen Anblick, wenn die Kapseln aufplatzen und ihren schneeweißen, zarten, flockigen Inhalt zur Schau tragen.
Dazu Kommt noch die Menge fleißiger Arbeiter in allen Schattierungen vom tiefsten Schwarz bis zum Weiß, vom Kinde, das gerade erst die Gehversuche hinter sich hat, bis zur Großmutter, die sich Kaum noch auf den Beinen halten Kann; stellenweis wird die Szene durch weiße Kugel belebt: gepflückte und zusammengetragene Baumwolle. Alles ein Bild, das man nicht so bald vergißt! Dies ist die Zeit des Pflückens der Baumwolle, die Belohnung des Pflanzers für seine aufgewandte Mühe und Arbeit.
Wie gepflückt wird.
Das einzige Ausrüstungsstück des Pflückers ist ein gewöhnlicher Sack, welcher von den Schultern herunterhängt und in den die abgepflückte Wolle geworfen wird. Es ist eine sehr leichte Arbeit — leichter als das Ernten irgend einer anderen Frucht. Oft sind die besten Pflücker Weiber und Kleine Kinder. Der unangenehmste Teil der Arbeit ist das Pflücken der Wolle von den niedrig hängenden Kapseln.