Viertes Kapitel.
Weiße und Schwarze, Pflanzer und Pächter, welche Baumwollbau betreiben.
Wie schon erwähnt, steht die Baumwolle in mancher Kinsicht einzig in ihrer Art da, so auch unter den in Amerika gezogenen Rohstoffen. Da sie das bei den schwarzen Farmern beliebteste Gewächs ist, so sind hierfür viel mehr Farmen in Pacht als bei jeder anderen Feldfrucht.
Weshalb die Zahl der Pächter in den Jahren von 1890—1900 zunahm.
Von den Farmen der zehn Baumwollstaaten wurden 1900 48.3 Prozent von Eigentümern, 20.3 Prozent von auf eigenes Risiko arbeitenden und 31.4 Prozent von Teilpächtern bewirtschaftet. Dies zeigt in einem Zeitraume von zehn Iahren eine Abnahme von 15 Prozent an Eigentümern, eine Zunahme von 33^3 Prozent auf eigenes Risiko arbeitenden Pächtern und von 12 Prozent an Teilpächtern. Unter letzteren gibt es mehrere Klassen. Einige pachten nur das Land und bezahlen deshalb nur ein Viertel des Produktionswertes; andere pachten Land, totes und lebendes Inventar und die Kälfte Dünger und erhalten die Kälfte der Ernte, während wieder andere zufrieden damit sind, die Arbeit für ein Drittel der Ernte zu leisten.
Die verhältnismäßig große Abnahme der von Eigentümern bearbeiteten Farmen während der letzten zehn Jahre ist der Auswanderung der Farmenbesitzer nach Städten zuzuschreiben.
Keine, Baumwolle.' I