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T. 1 (1911) Aufgaben und Verlauf, die Karte, Ergebnisse der Sammlungen, Ethnographisches / von Fritz Jäger. Mit Beitr. von A. Wedemeyer ...
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Ein durch feinverteilten Hämatit rötlich-violett gefärbtes Gestein mit winzigen Muscovitblättchen, das feingeschichtet erscheint.

j6o. Sericitschieferartiger Phyllit. Mumussi- Bachbett, östlich Ikoma.

Das Gestein ist grünlich-grau, feingeschiefert und hat auf den Schieferungsflächen durch feinschuppigen Sericit starken Seidenglanz erhalten.

13. Sonjobergland (Ndassekera).

161. Muskovitreicher Quarzit. Westlicher La- munjane.

Verhältnismäßig grobkörniges Gestein von röt­licher Farbe, auf dessen Schichtflächen reichlich kleine Muskovitblättchen eingelagert sind. Durch den reichlichen Gehalt und die lagenweise Anord­nung der Glimmerblättchen, die auch durch die größeren Quarzkörner hindurchsetzen, macht das Gestein einen durchaus gneisartigen Eindruck.

162. Quarzit. Westlicher Lamunjane.

Weißliches, mittelkörniges Gestein mit feinen Muskovitschüppchen, die im Querbruch kaum her­vortreten. Die vorliegende Probe läßt noch deut­lich schwach diskordante Schichtung erkennen, obwohl das Gestein im übrigen den ursprünglichen Sandsteincharakter vollkommen verloren hat.

163. Glimmerschieferartiger Gneis (wahr­scheinlich Sedimentgneis). Östlicher Lamun­jane.

Graues, sehr glimmerreiches und ziemlich fein­körniges dünngeschiefertes Gestein, das nach dem makroskopischen Befunde wesentlich aus Quarz, Muskovit und Biotit, sowie spärlichem und nur stellenweise etwas angereichertem weißlich-trübem Feldspat besteht.

164. Alluviallehm. Schuttkegel des Sanjangbaches.

Schwach kalkiger, fein- bis grobsandiger Lehm von bräunlich-grauer Farbe mit größeren Körnern von Quarz und Feldspat und Blättchen von Musko­vit. Das Gestein ist so stark sandig, daß es sich leicht zerreiben läßt.

165 a. Quarzit. Anstehend, Tahvände des Sanjang­baches.

Ein grobkörniges, plattig abgesondertes Gestein von hellgrauer, wenig rötlicher Farbe mit reich­lichem Muskovit auf den Schichtflächen, der im Querbruch kaum hervortritt. Dieser Quarzit läßt seine ursprüngliche Schichtung noch deutlich er­kennen.

165b. Glimmerführender Quarzit. Gerolle des Sanjangbaches.

166. Plagioklasamphibolit. Gerolle des Sanjang­baches.

Mittelkörniges, dunkelgrünes Gestein mit weißen plagioklasreichen Lagen, das dem makroskopischen Befunde nach aus grüner Hornblende, Plagioklas und etwas Quarz besteht und hin und wieder Biotit in größeren Blättchen führt.

167. Biotitgneis (wahrscheinlich Sedimentgneis). Gerolle des Sanjangbaches.

Sehr glimmerreiches, feinkörniges und feinge- schiefeites, mürbes Gestein von hellgrauer Farbe, das wesentlich aus Quarz, etwas Feldspat und reich­lichem Biotit besteht.

168. Feinkörniger Gneis (wahrscheinlich Sedi­mentgneis). Gerolle des Sanjangbaches.

Festes, sehr feinkörniges Gestein von rötlich­grauer Farbe, das deutliche, an feine Schichtung erinnernde Parallelstruktur zeigt. Nach-dem ma­kroskopischen Befunde setzt sich dieses Gestein hauptsächlich aus Quarz, Feldspat, der zum Teil sicher dem Plagioklas angehört, und feinverteiltcn kleinen Schüppchen von Muskovit zusammen.

169. Wasser des Sanjangbaches. Siehe Ab­schnitt XII.

I/O. Toniger alluvialer Feinsand. Schuttkegel des Sanjangbaches (tieferer Teil).

Gelblich - graues, zum Teil feingeschichtetes, tonig-feinsandiges Gestein.

175. Dickbankiger Quarzit. Südliche Vorkette des Sonjoberglandes.

Grobkristallines, wesentlich aus Quarz bestehen­des Gestein, das feine Muskovitschüppchen in paral­leler Anordnung enthält.

14. Tuffhügelland zwischen Sonjobergland und Balbal.

171a. Trachydolerit. Ausgang der Lolgarien- schlucht.

Feinkörniges bis dichtes porphyrisches Gestein von dunkelbräunlich-grauer Farbe, das in einer wesentlich aus fluidal angeordneten Leistchen von Plagioklas und Sanidin, kleinen Säulchen von Augit und Körnchen von Magnetit bestehenden Grund­masse kleine, seltener bis 10 mm lange Einspreng­linge von brauner Hornblende in nadelförmigen, zum Teil resorbierten Kriställchen, solche von Augit und spärliche von Olivin, sowie größere Körner von Magneteisen enthalten.

171b. Nephelintephrit. Ausgang der Lolgarien- schlucht.

Bräunlich - graues, porphyrisches Gestein, das durch die Führung von zahlreichen kleinen, zum Teil bis 10 mim langen Kriställchen von Titanaugit in einer dichten Grundmasse ausgezeichnet ist. Die Grundmasse setzt sich im wesentlichen aus kleinen Leistchen von Plagioklas, zum 1 eil idiomorph be­grenztem Nephelin, Augit und reichlichem Magnet­eisen zusammen und besitzt pilotaxitisches Gefüge.

172. Tuffit. Flußabsatz, Schuttkegel des Lolgarien.

Ein hellgraues, feinkörniges Gestein, das aus Bruchstücken von Augit, Hornblende, Feldspat und in reichlicher Menge von Biotit m kleinen Blättchen besteht. Diese Gemengteile entstammen zum großen Teil den in diesem Gebiete anstehenden Nephelimt- Aschentuffen.