den reichlichen Gehalt an neugebildetem Glimmer kontaktmetamorphen Vorgängen verdankt.
112. Phyllitischer Schiefer. Auswürflinge des
Masodischkraters.
113. Stark gefältelter phyllitischer Schiefer. Auswürflinge des Masodischkraters.
114. Probe fehlt.
H5. Wasserprobe aus dem See des Maars VI, siehe Abschnitt XII.
iiö. ’Porphyrischer Granit. Auswürfling Maar V.
Mittelkörniges Gestein, das wesentlich aus farblosem Quarz, reichlichem gelblich-weißen Plagioklas, rötlich-weißem Orthoklas, Biotit und Hornblende besteht. Der Orthoklas erscheint zum Teil in größeren Individuen und verleiht dem Gestein einen por- phyrischen Charakter.
117. Glimmerhornfels. Auswürfling Maar IV.
Graues, feinkörniges, sehr hartes Gestein, das wesentlich aus Bruchstücken von Quarz und Feldspäten, etwas Muskovit und reichlichem feinverteilten Biotit in winzigen Blättchen besteht.
118. Salzausblühung am Paß zwischen Maar VII. und VIII.
119. Glimmerschiefer. Südwestlich des Basotu- sees.
Hellgraues, in verwittertem Zustande bräunlichgraues, feinschieferiges Gestein, das aus hellem Glimmer und Quarz zusammengesetzt ist.
120. Nephelinit-Aschentuff. Maar XV.
Bräunlich-rotes, etwas poröses, sehr feinkörniges klastisches Gestein, in dem kleine Kristallfragmente von Augit, Quarz, Nephelin, Mikroklin, Biotit und Titanit durch ein stark kalkiges Bindemittel verkittet sind.
121. Granitit. Auswürfling des Maars XVI.
Hypidiomorph-körniges Gestein von mittlerer Korngröße, das wesentlich aus Quarz, Orthoklas, weißlichem Plagioklas und Biotit besteht.
9. Issansu-Iramba.
122. Olivindiabas. Östlich Ijambi.
Dunkelgrünlich-graues, mittelkörniges Gestein von ophitisch-körnigem Gefüge, das im wesentlichen aus basischem Plagioklas, Augit, Olivin und etwas 1 itan- eisen zusammengesetzt ist.
123. Steppenkalk. Pombobach bei Ijambi.
Etwas löcherig-poröser Kalk von rötlicher Farbe, der zahlreiche, zum Teil größere Bruchstücke von Quarz und von Feldspat einschließt.
124. Diorit (Gerolle). Östlich Mkalama.
Hypidiomorph-körniges Gestein, das aus natronreichem Plagioklas, der dem Oligoklas nahesteht, etwas Mikroklin und primärer Hornblende neben viel sekundärer schilfiger Hornblende von hellgrüner Farbe besteht.
125. Schmutziggrauer, toniger Alluviallehm. Turobach bei Mkalama.
137. Granit. Östlich Mkalama.
Ein hypidiomorph-körniges Gestein von mittlerer Korngröße, das aus weißlich-grauem Quarz, rötlichweißem Orthoklas, weißlichem Plagioklas und spärlichem, in Chlorit umgewandelten Biotit besteht.
138. Diabas. Östlich Mkalama.
Dunkelgiaues, mittelkörniges Gestein von ausgesprochen ophitischem Gefüge, das nur aus stark zersetztem Plagioklas, verhältnismäßig frischem Augit und etwas Erz zusammengesetzt ist.
139. Granit. (An der Grenze gegen den Diabas.) Östlich Mkalama.
Stark zersetzter, mittelkörniger Granit, dessen Glimmer vollständig in Chlorit umgewandelt und dadurch Infiltration von Eisenhydroxyd bräunlich gefärbt ist.
140. Granitaplit, Gang im Granit. Östlich Mkalama.
Feinkörniges, hellrötlich-graues Gestein, das aus Quarz, Orthoklas und etwas Plagioklas besteht.
141. Granitpegmatit. Gang im Granit. Südwestlich Mkalama.
Großkörniges Gestein, das wesentlich aus weißlich-grauem Quarz, rötlich-weißem Orthoklas und Muskovit besteht.
Die folgenden Gesteine — Nr. 142 bis 160 — aus Iramba, der Wemberesteppe, Ussukuma und der Gegend von Ikoma sind bereits zum Teil von F. Tornau auf Grund vonUntersuchungen an eigenem Material beschrieben worden 1 ). Herr Dr. Tornau hat daher auch die Bearbeitung des vorliegenden Materials aus den angeführten Gebieten übernommen; seine Bestimmungen sind daher wörtlich wiedergegeben.
142. Porphyrischer Granit. Iramba, IO 42 der Route vom 2. November.
Ein mittelkörniger Granit, der makroskopisch im frischen Bruch aus grauem Quarz, verhältnismäßig- frischem, schwach rötlichem Orthoklas, weißlichem Plagioklas und reichlichem Biotit besteht. Der Orthoklas erscheint in Einsprenglingen, deren Durchschnitte eine Länge von mehreren Zentimetern erreichen.
143. Bräunlichgelber, sandiger Ocker mit E i s e n k o n k r e t i o n e n. Iramba, 10 53 der Route vom 2. November.
144. Krusteneisenstein. Iramba, 1 rockenbett 11 4;) der Route vom 2. November.
Löchrige Breccie aus sandigen, zum Teil man- ganschüssigen, bis haselnußgroßen Eisenerzkonki e- tionen, Quarzkörnern und zum leil größeren Quarzistbrocken, durch ein eisenschüssiges Bindemittel verkittet.
1) Zeitschr. d. Deutsch. Geol. Ges. 1907 Monatsber.
S. 60.
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