Teil eines Werkes 
T. 1 (1911) Aufgaben und Verlauf, die Karte, Ergebnisse der Sammlungen, Ethnographisches / von Fritz Jäger. Mit Beitr. von A. Wedemeyer ...
Entstehung
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Olivinfels. Kaita Mgoi-Hiigel, 3 km westlich der Wasserstelle.

Dunkelgraugrünes, kristallines Gestein von mittlerer Korngröße, das aus Olivin, Diallag, Picotit und etwas

Antigorit besteht.

Gneisgran.it. Wasserstelle Mnaingo. (Flache

Felskuppe mit Wasserlöchern.)

Verhältnismäßig feinkörniges granitisches Ge­stein, das im Handstück keine Lagenstruktur er­kennen läßt.

Biotitgneis. Dönjo Kitwej. Dieser Gneis setzt anscheinend die Mehrzahl der Inselberge

zusammen.

Marmor. Rücken südlich derKitwej-Grassteppe.

Weißes, grobkristallenes Gestein, das vereinzelte Blättchen von weißem Glimmer, wahrscheinlich von Margarit und winzige Kriställchen von Schwefelkies

Steppenkalk.

Plagioklasamphibolit. Trockentälchen im Steilabfall zur Panganiebene, östlich der Mün­dung des Kiniaroktales.

Gneis mit Krusten von Steppenkalk. Steil­abfall der Massaisteppe gegen die Panganiebene.

Mittelkörnige granitische Gesteine, die deutliche Lagenstruktur erkennen lassen. Eine Probe ist durch Führung von Hornblende ausgezeichnet; in der zweiten Probe ist Biotit als wesentlicher gefärb­ter Gemengteil enthalten.

Marmor. Rücken, vom östlichen Steilabfall der Massaisteppe in die Panganiebene vorspringend. Grobkörniger, schneeweißer kristalliner Kalk.

Probe fehlt.

Steppen kalk.

Steppenkalk mit Einschlüssen von Quarz, Orthoklas, Plagioklas, Glimmer, Hornblende und Granat. Flache Gneishügel westlich des oberen Pangani bedeckend.

Salz aus dem Überschwemmungsgebiet des Pangani.

Hellgraue bis weißliche, pulverige, unreine Soda. A n m e r k u n g : Ein Teil der Gesteinsproben

1 bis 23 wird von anderer Seite bearbeitet. Es ist daher von einer Beschreibung dieser Gesteine an dieser Stelle Abstand genommen worden.

erbsengroßen Melilithbasaltlapillis und Fragmenten von Augit, Hornblende und Biotit besteht. y e 1 festigt ist dieser Tuff durch kalkiges Bindemittel

26. Biotitgneis. Einschluß in dem Melilithbasalttuff

Etwas löcherig zerfressenes, feinkörniges Gestein mit deutlicher Lagenstruktur, das im wesentlichen aus farblosem Quarz, teilweise zersetztem Feldspat und dunklem Glimmer besteht.

27. Nephelinbasanit. Westlicher Steilrand des Djallasees.

Graues, feinkörniges Gestein von sehr unregel­mäßig splittrigem Bruch mit vielen mikroskopisch nicht hervortretenden Einsprenglingen von Olivin dessen Grundmasse wesentlich aus schmalen Leist- chen von Plagioklas, Säulchen von Augit und winzigen Körnchen von Magnetit besteht. Der Plagioklas wird von einem schwach lichtbrechen­den und schwach doppelbrechenden Mineral be­gleitet, das die Zwickel zwischen den Plagioklas- leistchen ausfüllt und wohl als Nephelin zu deuten ist.

28. Trachydolerit. Gerolle im Sangaibach.

Dunkelgraues bis schwärzliches Gestein, in dessen feinkörniger bis dichter Grundmasse zahlreiche, zum Teil über 10 mm große Einsprenglinge von sehr dünntafeligem Plagioklas in paralleler Anordnung eingebettet sind.

Das Gestein stimmt in seinem Habitus mit den basaltoiden Trachydoleriten vom Typus der Essexit- porphyrite Bröggers, die in weiter Verbreitung am Mawensi (Kilimandscharo) anstehen, überein.

29. Limburgit. Nangaschlucht.

Tief dunkelgraues, porphyrisches Gestein mit bräunlicher Verwitterungsrinde, das in feinkörniger bis dichter Grundmasse zahlreiche, zum Teil etwas größere Einsprenglinge von basaltischem Augit und von frischem hellgrünen Olivin enthält. Die Grundmasse besteht wesentlich aus winzigen Säulchen von Augit und kleinen Körnchen von Magnetit, so­wie einem farblosen, zum Teil sicher als Plagioklas bestimmbaren Mineral, das die Zwischenräume zwischen den Augitkriställchen erfüllt. In geringer Menge findet sich neben den erwähnten Gemeng­teilen auch Biotit in unregelmäßig lappig begrenzten Täfelchen.

34. 47. Kibo ge steine, Phonolithe, Rhomben­porphyre, Trachyandesite und Trachy- dolerite.

Siehe Jaeger, Forschungen in den Hochregionen des Kilimandscharo, Mitteilungen aus den deutschen Schutzgebieten 1909, S. 196.

4. Gebiet des Kilimandscharo.

24. Lapilli. Kilimandscharosteppe zwischen Unter- Aruscha und Kahe.

Bis über haselnußgroße Rhombenporphyr-Lapilli und Bruchstücke von glasig, frischen .Anorthoklas­kristallen.

25. Melilithbasalttuff. Explosionskrater an der Nordwestecke des Djallasees.

Dunkelaschgrauer, verhältnismäßig feinkörniger Brockentuff, der wesentlich aus kleinen, selten über

5. Merugebiet.

48. Tephritischer Brockentuff. Weg Moschi- Aruscha.

Hellbräunlichgraues, brecciöses Gestein mit zum Peil über walnußgroßen Brocken von Nephelintephrit.

49. Leucitnephelintephrit. Lavablock aus dem Brockentuff am Wege Moschi-Aruscha.

Ein mattglänzendes, tiefdunkelbraunes Gestein, das durch schlierigen Wechsel von dunkleren und