Erklärungen der Atollbildung.
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aber sind es die Gezeitenströme, welche die Barrenbildungen hervorrufen. Dass aber auch die Windtriften in ihrem Zusammenprall mit den Gezeiten unterseeische Dämme aufzuwerfen vermögen, dafür habe ich oben bei Tarava ein deutliches Beispiel gebracht. Jedenfalls erheischen diese Gezeitenströme beim weiteren Studium der Atollfrage die besondere Aufmerksamkeit der Forscher.
Erläuterungen zu deu gezählten Seefäugen.
Obwohl die Fänge vollständig durchgezählt sind, will ich doch hier nur die Zahlen der Hauptkomponenten bringen. Sie sind die folgenden:
Num
ra e r n
der Fe
t n g e
3
6
7
12
13
17
Diatomaceen . .
1500
2070
2310
5850
4600
5750
Peridiniales. . .
1220
1260
1250
1490
1630
2770
Titinnodes . . .
440
965
400
1020
305
850
Foraniiniferen .
450
1500
450
600
3000
Radiolarien. . .
2420
615
725
1530
490
950
Coelenteraten .
1
50
185
Echinodermen .
2
5
10
100
Vernies . . . .
10
25
5
1
265
50
Copepoden . . .
4440
4909
4892
11166
6805
6010
Crustacea cetera .
6
31
18
10
2
Mollusken . . .
130
200
450
Tunikaten . . .
125
60
152
75
650
1040
Cysten . . .
50
50
Summa:
10744
11490
10184
22060
18490
17422
Unter den Diatomaceen war Planktoniella sol am häufigsten, dann kamen Ehizosolenien, Chaetoceros, Coscinodiscus, Asterom- phalus, Euodia usw. Unter den Peridineen war Ceratium an der Zahl der Arten (15) vorwiegend-, am meisten waren davon in Fang 17, am wenigsten in Fang 12. Ferner sechs Arten Peridinium, vornehmlich divergens. Gut vertreten war auch noch Ornithocercus, etwas seltener Podolampas, Goniodoma, Amphisolenia, Phalacroma, Dinophysis, Pyrocystis usw. Von Tintinnen war Tintinnus in ungefähr fünf Arten gut vertreten.