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Hawaii, Ostmikronesien und Samoa : meine zweite Südseereise (1897 - 1899) zum Studium der Atolle und ihrer Bewohner / von Augustin Krämer
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Erklärungen der Atollbildung.

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aber sind es die Gezeitenströme, welche die Barrenbildungen her­vorrufen. Dass aber auch die Windtriften in ihrem Zusammenprall mit den Gezeiten unterseeische Dämme aufzuwerfen vermögen, dafür habe ich oben bei Tarava ein deutliches Beispiel gebracht. Jeden­falls erheischen diese Gezeitenströme beim weiteren Studium der Atollfrage die besondere Aufmerksamkeit der Forscher.

Erläuterungen zu deu gezählten Seefäugen.

Obwohl die Fänge vollständig durchgezählt sind, will ich doch hier nur die Zahlen der Hauptkomponenten bringen. Sie sind die folgenden:

Num

ra e r n

der Fe

t n g e

3

6

7

12

13

17

Diatomaceen . .

1500

2070

2310

5850

4600

5750

Peridiniales. . .

1220

1260

1250

1490

1630

2770

Titinnodes . . .

440

965

400

1020

305

850

Foraniiniferen .

450

1500

450

600

3000

Radiolarien. . .

2420

615

725

1530

490

950

Coelenteraten .

1

50

185

Echinodermen .

2

5

10

100

Vernies . . . .

10

25

5

1

265

50

Copepoden . . .

4440

4909

4892

11166

6805

6010

Crustacea cetera .

6

31

18

10

2

Mollusken . . .

130

200

450

Tunikaten . . .

125

60

152

75

650

1040

Cysten . . .

50

50

Summa:

10744

11490

10184

22060

18490

17422

Unter den Diatomaceen war Planktoniella sol am häufigsten, dann kamen Ehizosolenien, Chaetoceros, Coscinodiscus, Asterom- phalus, Euodia usw. Unter den Peridineen war Ceratium an der Zahl der Arten (15) vorwiegend-, am meisten waren davon in Fang 17, am wenigsten in Fang 12. Ferner sechs Arten Peridinium, vornehmlich divergens. Gut vertreten war auch noch Ornithocercus, etwas seltener Podolampas, Goniodoma, Amphisolenia, Phalacroma, Dinophysis, Pyrocystis usw. Von Tintinnen war Tintinnus in unge­fähr fünf Arten gut vertreten.