Studien an den Kalkträgern des Meeres.
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dieser beider unter sich möglich. Stimmen sie schlecht überein, so ist ein erneuter Zug nötig.
3. Die Zentrifugierzylinder mit angeschmolzenem Messrohr verhindern, dass vom Fang etwas verloren geht.
Dass das Material durch das Zentrifugieren nicht leidet, beweist auch diesmal die Bearbeitung des Materials, welche ein Zoologe, Herr Dr. Rauschenplat, für mich ausführte. Die Zählung und Bestimmung geschah unter freundlichem Beistand des Herrn Dr. Apstein im Laboratorium der Internationalen Meereskommission zu Kiel. Die Erläuterungen am Schluss geben darüber Auskunft.
Hier nur eine kurze Zusammenstellung der Gesamtzahlen zur Übersicht mit Beifügung des Salzgehaltes an den Stellen der Seefänge, welche Messungen ich neben den Planktonfängen während der ersten zwölf Monate ausgeführt habe. (Siehe Annalen der Hydrographie 1899, Seite 458: „Aräometer-, Meeresfarbe- und Planktonuntersuchungen im Atlantischen und Stillen Ozean.")
Die Fänge, welche in See- (Aussenwasser) und Lagmien- (Binnenwasser)fänge geteilt werden müssen, ergaben folgende Resultate :
I. See(Aussenwasser)fäng'e.
CO
Planktonfang
Zahl der
Nummer de Fanges
Ort
Datum und Zeit
Wasserwärme
°C
Salzgehalt °/oo
Tiefe in m
Masse zen- trifagiert
in cbcm (auf 1 cbm
Wasser berechnet)
Organismen auf 1 cbm
10° 45' S.
18. Nov. 98
28,6
35,0
r ioo
0,35
II
175° W.
5 h p. in.
i 100
0,40
10 750
8° 20' S.
19. Nov.
29
35
f 100
0,4
II
177° W.
5 h p. m.
| 100
0,35
11500
II
6° S. 179° W.
20. Nov. 5 h p. m.
28,8
35,4
r 50
1 50
0,4 0,4
10 200
,:i
6° S. 179° W.
20. Nov. 5 h p. m.
28,8
35,4
r ioo
1 100
0,45 0,45