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Afrika.
im N Afrikas zu dessen äquatorialen Gebieten mit reichster Ent- wickelung des Pflanzenlebens.
5. Das Kongobecken. Die Fülle der Tropenregen, die dieser vom Äquator durchschnittene Teil Afrikas empfängt, ließ den bedeutendsten und wasserreichsten Strom des Erdteils, den mächtigen Kongo entstehen, wie sie anderseits zusammen mit dem hohen Wärmemaße das üppige Bild eines riesigen Urwaldes schuf. Der beckenförmige Bau des Gebiets übertrug dem Kongostrome und seinem sehr regelmäßig ausgestalteten Stromnetze auch für den Verkehr eine beherrschende Rolle.
6. Das Seenhochland von Ostafrika. Dasselbe breitet sich östlich vom Kongobecken aus und umfaßt noch die Quellgebiete des Nils. Seine auffälligsten Merkmale sind zahlreiche und große Seen, die in grabenförmige Senkungen gebettet sind, sowie mächtige Vulkangebirge, während das Klima in den einzelnen Gegenden je nach der Höhenlage und je nachdem der Meereseinfluß abgeschnitten ist oder nicht, sehr verschieden ist. Im allgemeinen ist dieses aber heiß und streckenweise trocken, so daß weite Steppengebiete entstehen konnten.
7. Das Tafelland von Südafrika und die Insel Madagaskar. Dieses Gebiet kann infolge seiner Entfernung vom Äquator und seiner ziemlich bedeutenden Erhebung über dem Meere nicht mehr die tropische Fülle des Naturlebens hervorbringen. Noch mehr bestimmt sein tafelförmiger Bau, sein plötzliches Abbrechen zur Küste, weil dadurch der Meereseinfluß fast ganz abgeschnitten und den Regenwolken der Weg nach dem Innern fast versperrt wird, die Natur des Landes und seinen Siedelungs- wert für den Menschen, der es vor allem zur Weidewirtschaft geeignet fand. Durch seinen Reichtum an mineralischen Schätzen, besonders an Gold, hat das Gebiet aber einen über diese Naturgrenze hinausgehenden Wert bekommen. Die Insel Madagaskar gliedert sich hinsichtlich des Klimas und Pflanzenlebens der regenreichern Ostküste Südafrikas an, während sein Tierleben infolge der frühen Trennung der Insel vom Festlande eigenartig ist.
A* Die einzelnen Gebiete des Erdteils.
I. Die Atlasländer.
a) Das LandschaftsbildL
Wir stehen an der Südspitze Spaniens, dort wo sich die wuchtige Erscheinung des Felskolosses von Gibraltar aus dem Meere erhebt. Im Westen und Osten weicht die Küste nordwäits aus: über die freie Fläche des Meeres blicken wir hinweg. Aber südwärts trifft unser Auge, in nicht zu weiter Entfernung, die Umrisse eines andern felsigen Landes. Nach nur kurzer Überfahrt