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Beiträge zur Völkerkunde von Ostafrika / von Carl Freitag
Entstehung
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Das bearbeitete Material besteht aus 40 Crania, 22 Calvaria und 2 Calvae der ostafrikanischen Bantuvölker und ist zum grössten Teil von Professor Fr. Fülleborn an das Königliche Museum für Völkerkunde eingesandt worden.

Dem Geschlecht nach sind von den 62 Schädeln 43 männlich, 14 weiblich; die übrigen 5 sind Kinder.

Von den männlichen Schädeln stammen 11 aus Lamu, 6 aus Kipini, beide an der Küste von Britisch-Ostafrika gelegen; ferner befinden sich darunter 1 Msuaheli, 1 Mnyaturu, 1 Mssandaui (letztere beide Stämme wohnen im abflusslosen Gebiet von Deutsch-Ostafrika), 1 Iramba,

1 Mgogo, 8 Wahehe; 2 Schädel sind bezeichnet als Mkinga", 2 alsKonde", 3 alswahrscheinlich Mnya- kyusa", 2 alsaus der Gegend von Langenburg stammend",

2 alsMwera" und 2 sindunbekannter Herkunft", aber mit einiger Sicherheit als Konde zu betrachten.

Von den weiblichen Schädeln sind 8 aus Lamu, 2 aus Kipini, 1 aus Kismaju (nördlich von Lamu gelegen), 1 wahr­scheinlich aus Uhehe und 2 aus Süd-Ruhanda.

3 Kinder stammen aus Lamu, 1 aus dem Bondeiland und 1 aus Rungemba in Uhehe.

Die eine Calva ist von einem Muhesa bei Pangani, die andere von einem Digo (zu den nördlichsten Bantustämmen gehörend).

Da die Wohnsitze der Völker der Nord-Njassaländer einem starken Wechsel unterworfen gewesen, und teil­weise deshalb auch die BegriffeKonde",Mnyakyusa", Mwera" undMhehe" keine allg-emein ganz feststehenden sind, so sei darüber zunächst einiges mitgeteilt.