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Geschichte der deutschen Kolonialpolitik / von Alfred Zimmermann
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4. Togo.

271

Mms

Erdnüsse

<->chibutter

Vieh

akao

Mark

Mark

Mark

Mark

Mark

1899

27 000

1900

1901

1902

1903

37 000

45 000

1904

43 000

1905

567 000

7 000

1906

434 000

11 000

29 000

1907

1 199 000

39 000

13 000

1908

2 031 000

19 000

19 000

1909

979 000

9 000

138 000

1910

290 000

10 000

11 000

223 000

96 000

1911:

174 000

24 000

24 000

414 000

174 000

5. SüdWestafriKa.

Südwestafrika erfuhr im Jahre 1897 eine neue schwere Heim­suchung durch die Rinderpest. Die Seuche war zunächst 1896 in der Kapkolonie aufgetaucht und hatte dort so schwere Ver­wüstungen angerichtet, daß die englischen Behörden den be­währten Bakteriologen Geheimrat vr. Koch zu< Hilfe riefen. Dieser Gelehrte entdeckte in Südafrika ein Verfahren, die Rinder durch Impfungen gegen Erkrankung zu schützen. Die deutsche Kolonie war nach der Feststellung der Seuche im englischen Gebiete von Osten und Süden, so gut es irgend ging, durch Grenzstationen und Patrouillen abgesperrt worden. Diese Maßregeln halfen aber nichts. Wild und die Ochsengespanne der Frachtführer ver­schleppten rasch die Seuche. Schon im April trat sie in Windhur, dem Hauptorte der Kolonie, aus und drang im Mai 1397 bis an die Küste. Die Viehbestände der Eingeborenen litten schwer darunter, und Leben und Besitz der Weißen im ganzen weiten Lande kamen in ernste Gefahr. War man doch in allen Teilen der Deutschland an Größe übertreffenden Kolonie auf die Verbin­dungen durch Ochsenwagen angewiesen, deren Verkehr jetzt viel­fach unmöglich wurde.

Die Regierung berief zur Bekämpfung der Seuche den Ge-