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Der flufftanö der ßerero.
Norden und Nordosten, wurden von den verfolgenden Gruppen in die wasserarme Omaheke getrieben und dort vollendete sich ihr hartes, aber gerechtes Schicksal!
Die Verluste der deutschen Druppen am 11. Nugust betrugen: 5 Offiziere, 21 Mann tot; 7 Offiziere und 53 Mann verwundet. Die unerschütterliche Tapferkeit und unvergleichliche Eingabe der Druppen belohnte das folgende Telegramm Seiner Majestät des Kaisers an den Oeneral von ^rotha:
„Wilhelmshöhe, 16. August 1904. - Mit Dank gegen Sott und hoher §reude habe ich Ihre Meldung aus löamakari über den erfolgreichen Angriff des 11. Nugust auf die Hauptmacht der löerero empfangen. wenn bei dem zähen widerstand des §eindes auch schmerzliche Verluste zu beklagen sind, so hat die höchste lZravour, welche die Gruppen unter größten Anstrengungen und Entbehrungen nach Ihrem Zeugnis bewiesen, Mich mit Stolz erfüllt und spreche Ich Ihnen, den Offizieren und Mannschaften Meinen kaiserlichen Dank und meine vollste Anerkennung aus.
Wilhelm."
Die Verfolgung der ßerero.
flm 13. 51ugust begannen die gesamten Gruppen den Vormarsch zur Verfolgung nach Osten; nur die Abteilung §iedler blieb bei Omuveroumue.
löler und dort wurden versprengte löererobanden angetroffen und auseinandergejagt. Ein wüstes IZild bot sich' den Slicken der verfolgenden Kolonnen in den sich meilenweit ausdehnenden verlassenen Werften und auf den l^ückzugsstraßen des fliehenden §eindes: löilflose Oreise, Weiber und Minder, Verwundete und kranke irrten und lagen umher, Massen zurückgelassenen Viehs, darren und wagen standen an den Oralen, in der Sile der §lucht fortgeworfener löausrat bedeckte weithin den Soden.
Den vereinigten Abteilungen Cstorff-löe^de gelang es am 15. im Setecht bei Omatupa, starken teilen der löerero den Durchbruch nach Dordosten zu verwehren. Die deutschen Druppen verloren 5 Dote und 7 Verwundete. Die Verluste der löerero waren sehr starke. Dnter Zurück- lassung ihres gesamten Viehs flohen sie nach Südosten.