Das Gefecht bei Onganjira.
201
Oberst Dürr erkrankt war, übernahm Oberst Ceutwein selbst den Gefehl. Mit Einschluß der Westabteilung und nach dem Eintreffen der aus dem Süden herangezogenen Eruppen betrug die Stärke der Hauptabteilung etwa 700 Gewehre mit 12 Geschützen und 6 Maschinengewehren. Sie bestand aus der 1., 2., 4., 5., 6.
Schutztruppen- und 2. Marine- Infanteriekompagnie, der 1. und
3. §eld- und 2. Gebirgsbatterie, einer Maschinengewehrabteilung, sowie je einer Abteilung Gastarde und Witboi. Geritten waren jedoch lediglich — da der große Pferdetransport aus Argentinien noch nicht eingetroffen war — die 1 ., 2 .,
4. sowie Eeile der 5. und 6. Compagnie der Schutztruppe und die eingeborenen löMstruppen.
Das Gefecht bei Onganjira.
Mit dieser Eruppenmacht trat Oberst Leutwein am 7. April den Vormarsch von Okahandja auf Otjosasu an, in der Absicht, die in der Gegend von Onganjira - Onjati stehenden Okahandja- und Ejetjo- löerero anzugreifen.
Die zu dem Flngriff erstrebte Mitwirkung der Ostabteilung konnte der Ungunst des Geländes wegen, sowie deshalb nicht erreicht werden, weil Major von Glasenapp auf die den Zeitpunkt des Vormarsches der Hauptabteilung „um den 6. April herum" bezeichnende Nachricht noch einen weiteren, diesen Zeitpunkt bestimmt angebenden Getehl erwartete. Dieser
Oberit üeutneln.