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Der Krieg in Deutsch-Südwestafrika 1904 - 1906 / von K. Schwabe
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Swakopmund.

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nach dem eintreffen der beiden föerren in der §este fielen bereits die Schüsse, unter denen die ersten Opfer des Sereroaufstandes ver­bluteten. -

Swakopmund.

Ebenso wie in Windhuk riefen auch in Swakopmund die alar­mierenden Nachrichten aus Oka- yandja die ganze energie der dortigen Militärbehörden wach.

DieSüdwestafrikanische Zeitung" berichtet unter dem 12. Januar aus Swakopmund:

Oberleutnant von Zülow geht morgen mit 50 Mann, zu­meist Reservisten und Landwehr­leuten, nach Okahandja ab.

Schon seit einer Woche etwa war man in Swakopmund darauf ge­faßt, daß möglicherweise auch von hier Leute ihre Geschäftigung unterbrechen und zu den Wessen würden greifen müssen, um die nach dem Süden abgerückten aktiven Druppen zu ergänzen.

Mit einer wohltuend ruhigen Sicherheit die in Südafrika so überaus wichtig ist - und mit einem verständnisvollen Eingehen auf die Bedürfnisse des wirtschaftlichen Lebens hatte die Militärbehörde in Swa­kopmund jedes überhastete Sandeln vermieden. Es wurde nur dafür Vorsorge getroffen, daß, wenn es zum äußersten käme, ein jeder darauf vorbereitet war, was seiner wartete, und daß dann ohne Verzug die Bereitschaft hergestellt sei. Deshalb war, als gestern früh die Nachricht von der bedenklichen Lage in Okahandja eintraf, die ein sofortiges Ein­schreiten erheischte, Swakopmund, wie man hierzulande sagt, sehr bald klar. Die Gestellungsbefehle wurden ausgesandt, auch jetzt noch immer

Oberleutnant von Zülow.