Der Hausbau HZ
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und dachte Wunder, was da oben los sei. Auf der Erde raschelten die Ratten und Mäuse und bauten die Termiten. Um uns gegen sie zu schützen, stand alles, was wir hatten, auf Steinen. Daß es dadurch fester stand, ließ sich nicht behaupten.
5. Der Hausbau.
Daß sich unter diesen Verhältnissen der Wunsch in uns regte, bald ein anderes Haus zu besitzen, läßt sich denken.
Den Platz hierzu hatten wir uns schon längst ausgesucht: Auf einem felsigen Gelände, vor meines Mannes altem Hause, mit der Front nach dem bewaldeten Flußuser zu gelegen, sollte der Bau errichtet werden.
Gemeinschaftlich arbeiteten wir einen Plan aus und steckten nach diesem mit Hilfe einiger Kaffern das Fundament ab. Nachdem wir uns so über die Größe des Grundstückes klar geworden, das wir zu erwerben gedachten, schickten wir den Plan nach dem Bezirksamte zu Omaruru und baten um Genehmigung des Kaufvertrages. Diese ließ nicht lange auf sich warten, und bald waren wir afrikanische Grundbesitzer.
Nun galt es zuerst, sich die nötigen Leute zu sichern, die mit Hand anlegen konnten. Bald fanden wir sie. Die eine Gruppe mußte Ziegelsteine streichen. Die Formen dazu machte uns der Unteroffizier Scholz, ein gelernter Tischler. Lehmhaitigen Boden gab's überall. Mein Mann zeigte den Leuten, wie die Arbeit zu machen sei. Einer von den Leuten mußte die lehmige Erde aushacken, der andere Wasser holen. Der dritte vermischte Lehm und Wasser und knetete beides mit den Füßen gut durch. Wieder einer füllte die Masse in die Formen, und die übrigen trugen die vollen Formen weiter weg, um sie vorsichtig eine hinter der anderen aufzubauen. Sehr sorgfältig ward das die Form stützende Brett weggezogen, und die Steine lagen paarweise in Reih und Glied an der Erde. Sonne und Luft mußten sie trocknen. Dann wurden sie umgedreht, und wenn sie auch auf der Rückseite trocken