28 Die Ausreise
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Zur Feier des Tages ward eine schier unerschöpfliche Ananasbowle angesetzt, und bis zum frühen Morgen blieben die Herren in lustigen Gesprächen und Scherzen beieinander, während wir Damen uns frühzeitig zurückzogen.
Allmählich hörten die drückend schwülen Regenschauer auf, die uns am Äquator unerträglich erschienen. Es ward einigermaßen kühler. Da fing man wieder an, Mensch zu werden.
Voller Spannung sahen wir dem nächsten Küstenplatze entgegen, wo wir vor Anker gehen sollten.
5. Mossamedes.
Mossamedes ist die Hauptstadt der portugiesischen Kolonie Angola und erst seit kurzem in den Plan der Woermann-Linie aufgenommen.
Am 29. Mai langten wir dort an. Wundervoll blau war die See. Scharen von Fischen umlagerten den Dampfer.
Bald war die Bootstreppe heruntergelassen und befestigt, der Arzt und der Agent der Woermann-Linie kamen an Bord, das Gesundheitsattest wurde ausgestellt, und jubelnd stürzten wir auf die Boote zu, um endlich einmal wieder Land unter den Füßen zu haben.
Im Hafen war nichts zu sehen. Schwarz ragte die Landungsbrücks ins tiefblaue Meer hinaus. Dicht vor uns lag die Stadt. Der südliche Teil von Mossamedes ist auf Klippen gebaut und stark befestigt. Ins Meer hinein erstreckt sich das Fort. Ihm zu Füßen liegt das Wrack eines portugiesischen Kriegsschiffes. Viele Neugierige hatten sich am Strande versammelt, um die Ankunft des Dampfers zu beobachten.
Den ganzen Strand entlang zieht sich eine Allee herrlicher Kokospalmen, die, frisch und grün aussehend, im Gegensatz zu denen von Las Palmas, eine prachtvolle tropische Zierde des sonst langweiligen Platzes bilden. Die Weißen Häuser, eins wie das andere, stehen alle mit der Front nach dem Meere zu. Hier und da ist ein schüchterner Versuch gemacht, ein kleines Gärtchen im Sande anzulegen; einige blühende Rhododendren, rankende Klematis und Granatblüten, auf