72
Der Feldzug gegen die Hereros,
Major Er rückte zu diesem Zweck am 24, Februar 3 °« nachmittags mit den beiden Schutz-
V-Estorff stößt und dem beritteneu Teil der Marine-Infanterie, im ganzen zwölf
map«ew'v'!r Offizieren, drei Sanitätsoffizieren, 164 Manu und fünf Geschützen*), auf Otjipaue ab. Das Gefecht Die nicht berittenen Mannschaften der Marine-Infanterie sowie der Troß wurden bei Otjihina- in Okowakuatjiwi zurückgelassen. Nach Abzug der in Omaruru, Okowakuatjiwi und maparero, ^-o zurückgebliebenen Besatzungen waren die Kompagnien an Kopfzahl so schwach, 25, Februar. ^ ^ eigentlich die Bezeichnung als solche nicht verdienten. Die Züge zählten nicht
Mviläung 8.
Die Abteilung Lstorll beim Mmarsch von vmsmru.
mehr als zwölf bis fünfzehn Gewehre. Die 4. Kompagnie hatte trotz Zuteilung berittengcmachtcr Seesvldciten nur drei Züge formieren können**). Die Geschütze hatten nur ihre Protzmuuitiou, da Eselbespannungen für Munitiouswagen nicht vorhanden waren.
Bei Otjipaue, der letzteu Wasserstelle vor dem noch etwa 30 Km entfernten Otjihinamaparero, wurde von 5°° nachmittags bis 1°° nachts gerastet. Der dann folgende Nachtmarsch ans dem mit Gras stark bewachsenen Wege gestaltete sich sehr schwierig, immer wieder ging die Spur verloren, so daß Major v. Estorsf schließlich
*) Darunter zwei weitere von der 4, Feldkoinpagnie mitgebrachte Geschütze v, 73, *») Die Schutztruppenkompagnien wurden in vier Züge eingeteilt. Die 3, Marine-Jnfanterie- Kompagnie wurde als solche vorübergehend aufgelöst.