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Paludina unicolor Oliv. nov. var. ?
Fig. 7, 12, 22. (Literatur Uber Pal. unicolor Oliv, siehe in Kapitel II.)
Die hier zu besprechenden Exemplare aus dem Manyara-See sind auffallend ähnlich denen aus dem Kagera-Nilquellgebiete, welche ich bereits oben (in Kapitel II.) angeführt habe.
Die Farbe des Gehäuses ist verblasst, der Apex abgenagt, die Anzahl der Windungen daher nicht genau festzustellen. Ueber die Windungen läuft eine kielartige Rippe und unter dieser liegen noch 2 Rippenspuren, von denen jedoch die unterste in die Naht einbezogen ist, d. h. deren Begrenzung bildet. Im Uebrigen ist die Skulptur unkenntlich.
Maasse des grössten und kleinsten Exemplares:
Höhe der Schale 23 16,5
Breite ,, ,, 18,5 13,4
Höhe der Mündung- 13 9,5
Breite ,, „ 10 7,4 mm.
Paludina nov. sp.?
Fig. 12, 17, 23, 25.
Diese zweite Paludina-F brm aus dem Manyara-See, welche Dr. Baumann in einigen Exemplaren gesammelt hat, ist kleiner als die vorige und mehr vorn gespitzt, kegeliger Gestalt. An der Schale lassen sich mehr oder weniger deutliche Querstreifen und hier und da eine Spur eines oberen oder unteren Kielstreifens erkennen. Der Nabel ist ritzförmig, die Anzahl der Windungen beträgt 6'/2. Die Proportionen wechseln folgendermaassen:
Höhe des Gehäuses 15,9 16,3 13,6
Breite ,, „ 11,1 12 10
Höhe der Mündung 7,5 8 6,5
Breite ,, „ 6 6,5 5,5 mm. k ■
Es ist mir weder in der Literatur noch in dem Material des hiesigen
Hofmuseums eine Paludina-Art untergekommen, mit welcher die hier beschriebene
zu vergleichen wäre. Ich vermuthe also in dieser eine neue Art und habe nur
wegen der geringen Anzahl und der relativ schlechten Konsistenz der vorliegenden
Repräsentanten davon abgesehen, ihr einen definitiven Namen zu geben.
IV. Landsclmecken.
An dieser Stelle sind nur einige wenige Arten zu besprechen, darunter aber eine neue, Sticcinea Baumanni mihi.
Limicolaria Martensiana Smith.
1880. Achatina (Limicolaria) Martensiana sp, nov. Smith [27] P. Z. S. p. 345 pl. 31 Fig. 1, ia. 1 SS 1. „ „ ,, Smith, Crosse [30] J. de Conch. p. 297.