Das Namalcmd.
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in ihrer Sandbedeckung mit ihren eingestreuten Kalkbänken, sondern auch in der Entwicklung der zumeist nach Osten gerichteten Wasseradern große Ähnlichkeit mit dem flachen Becken der Kalahari, dem wir sie, namentlich in ihren der Grenze benachbarten Strichen, ohne weiteres zurechnen können.
5. Das Namaland.
Eine völlige Änderung erfahren selbst die Grundlinien des landschaftlichen Baues, wenn wir die Grenze des alten Namalandes überschreiten, die wir noch innerhalb des zentralen Hochgebietes zu suchen haben. Denn hier, im wasserscheidenden Massiv, beginnt bereits jene Umkehrung der Tallinien, die wir im Hereroland in vorwiegend westlicher Richtung nach dem Ozean und in nordöstlicher (im oberen Omurambengebiet des Nordens), beziehungsweise östlicher nach der Kalahari zu verlaufen sehen. Hier dagegen überwiegt die Südrichtung in der Anlage der Tallinien, an die die Kulturlandschaft hier völlig gebunden ist. Ja, sie läßt sich auch noch, wenngleich etwas nach Osten abgelenkt, in den dem Nosob zu gerichteten Rivieren erkennen.
Im Namalande im engern Sinne, also südlich vom 24° südl. Br., sind auch die den Sockel des Hochlandes und die Täler überragenden Plateaus nordsüdlich gerichtet, wie ja anch die nach Westen sich senkenden Flächen jenseits dieses Pnrallels nirgends mehr durch tiefe Talzüge durchbrochen werden. So folgen die einzelnen Platten aufeinander, nach Süden ebenso wie die Täler niedriger werdend uud auch das selbständigste und zugleich höchste dieser Plateaus, das im großen Kriege so viel genannte Karasgebirge im Südosten von Keetmanshoov hat die gleiche Richtung, wenn es auch die übrigen mit seinen 2200 m Seehöhe weit überragt.
Aber auch in den äußern Zügen der Landschaft vollzieht sich eine Änderung. Anstatt der scharfen nnd spitzen Formen,