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Die neuere Zeit.
zu seiner Zeit 7—800 000, weniger als sich 1860 im Staate Süd-Karolina fanden. Der Grund liegt natürlich nicht irgendwie in größerer Menschenfreundlichkeit der Pflanzer und Unternehmer oder der Regierung, sondern ausschließlich in der geringeren Energie des spanischen Betriebes.
2K. Wirtschaftliche und politische Entwicklung.
Die wirtschaftliche Entwicklung der spanischen Kolonien ist eine dürftige, im Verhältnis zu ihrem natürlichen Reichtum eine sehr dürftige geblieben. Geringe wirtschaftliche Veranlagung der spanischen Nation und falsches Regierungssystem haben zusammengewirkt zu diesem Ergebnis. Spanien konnte die Neue Welt wohl mit Rittern und Mönchen beglücken, nicht aber mit Bürgern und Bauern. Gewerbliche Tätigkeit ist in den Kolonien so wenig emporgeblüht wie der Ackerbau. Die eingewanderten Spanier deckten die Bedürfnisse, die über den unmittelbaren Lebensunterhalt hinausgingen, im Mutterlande. Und da auch hier infolge der Weltherrschaftspolitik und der Edelmetallzuflüsse im Laufe des 16. Jahrhunderts der abenteuernde Kriegersinn sich noch steigerte, gewerblicher Betrieb und bürgerliche Nahrungsweise noch mehr in Mißachtung gerieten, war Spanien bald gar nicht mehr imstande, die Bedürfnisse seiner Angehörigen jenseit des Weltmeers aus eigener Produktion zu decken. Niederländer, Engländer und Deutsche mußten ihm zahlreiche industrielle Erzeugnisse, besonders Kleidungsbedarf, zuführen, um damit die Kolonien zu versorgen. So ging ein gewinnreicher Zweig des kolonialen Handels dem Mutterlande verloren. Das Verlangen, daß die Fremden die Waren, mit denen sie handelten, in Spanien herstellen sollten, führte nur zur Errichtung von Scheinfabriken.
Dazu hielt die Regierung den ganzen Verkehr unter strengster Aufsicht. Zunächst war Sevilla, dann (seit 1720,