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II. Kapitel.
geraden Reihe in Abständen von 30 cm angebracht, oder der „ikowanjo", wie sie aus Abb. 27 zu ersehen sind. Sie bestehen aus einem Stück Liano, namens Beschue, die an der Stelle abgeschnitten wird, an der sio sich gabelt. Das mittlere Stück wird weich geklopft und wird dann um den Rahmen am oberen Ende der Wand und zwar an der Stelle, an der dieselbe mit dem Mattendach zusammenstößt, gebunden. —
Es bleibt nunmehr noch der Türverschluß zu erwähnen. Bei allen Stämmen ist dieselbe Art zu beobachten (Abb. 28); eine Schiebetür, die aufgehängt auf eine Gleitschiene, am oberen Ende des Eingangs parallel zum Dachrand läuft. Die Gleitschiene — Ijiggo — besteht aus Rafia-Palmenrippen und reicht soweit, daß die Tür vollständig zur Seite geschoben worden kann. Das Material, das zur Tür selbst verwendet wird, stammt von der Palme Adjegge. Dio Angeln, an denen die Tür auf der Gleitschiene läuft, heißen: Egba-wcndebbe und sind aus einer
Abb. 17. Plan des Dorfes Mbeban (Ekoiland). a = Palaverhaus. b, c, d = Straßen. e = Sitzbänke. f = Seitengasse.
Liane gefertigt. Durch eine an der Innenseite der Tür befestigte Schleife wird eine Stange gesteckt, die wie ein Riegel wirkt und so den einfachsten Türverschluß bildet.
Hausgeräte.
Unter den Hausgeräten fällt zunächst die Kalabasse wegen ihrer Häufigkeit und der Verschiedenartigkeit ihrer Form am meisten in die Augen. Sie wird aus der Schale verschiedener Kürbisfrüchte gemacht. Man unterscheidet eine niedrige breite Form, die in der Mitte geteilt wird, zwei gleichartige suppentellerförmige Schalen ergibt und Okberre heißt, und eine flaschenförmige, Itenn genannt. Um die Teller der erstgenannten Kalabassen zu gewinnen, wird die grüne Frucht, sobald sie durch einige gelbe Flecke die Reife erkennen läßt, auf der Farm abgeschnitten; vor dem Hause auf der Schwelle des Türeingangs sitzend, stellt ein Mann die Frucht zwischen beide Füße aufrecht und markiert zunächst durch einen leichten Hautschnitt die Mittellinie, indem er die Frucht