Das Muna.
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bis jetzt im Schutzgebiet kein aussichtsreicheres Vorkommen irgendwelcher Mineralien. Selbst die Eisenlager anderer Gegenden kommen neben den erwähnten vorläufig nichts in Frage.
Das Klima des Landes.
Das Klima unseres Schutzgebietes trägt fast überall die Merkmale eines echten Tropenlandes zur Schau. Diese sind in erster Linie in den geringen Schwankungen der Jahreswärme, sodaun aber in dein Umstände gegeben, daß die kühle Zeit in die Monate des Nordsommers, also in die feuchteste Periode des Jahres fällt. Und zwar gilt dies sowohl von der Küste wie vom Innern in gleicher Weise.
Die Höhe der Mitteltemperatur ist in den tieseren Landschaften kaum größereu Unterschieden unterworfen. Man kann annehmen, daß hier überall ein Jahresmittel vou ungefähr 26° herrscht. Dies würde somit der mittleren Temperatur eines ungewöhnlich heißen Sommertages in Teutschland entsprechen. Die Jahresschwankung ist aber außerordentlich gering. Auf der Kpemepflauzung in der südlichen Niederung hatten innerhalb zweier Beobachtungsjahre der heißeste Monat, der auf den Februar oder März fällt, ein Mittel von rund 28°, der kühlste, beide Male der August, ein solches von weniger als 24°; man kann im Niederungsgebiet als Unterschied der Mittelwärme des wärmsteu und kühlsten Monats ungefähr 4—5° anuehmen, alfo nur ein Viertel der in Deutschland beobachteteu Jahresschwankung der Temperatur. Dieser Zug des jährlichen Wärmeganges ist auch dem Gebirgslande eigen, während die Höhe der Mittelwerte hier selbstverständlich durch die Erhebuug der Bergländer herabgemindert wird. Diese Erniedrigung ist allerdings nur unbedeutend, denn sie beträgt in den zwischen 5 und 700 m hoch gelegenen Gegenden nnr etwa 2—3°: die Wärme ist demnach