In Nakaams Bereich.
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Als wir das Dorf verließen, fing es an zu regnen. Bis auf die Haut durchnäßt erreichten wir einen größeren Platz. Mit Hallo holten uns die Leute ein und baten uns, zwei Tage bei ihnen zu bleiben, um die Unyagofeier mitzumachen. Diese sonderbare, halb islamitische, halb heidnische Feier aus nächster Nähe mit anzusehen, hätte uns wohl gereizt. Aber die Zeit drängte, wir mußten weiter.
Um den Platz herum waren im Halbkreis dicht nebeneinander kleine Hütten aus Laub aufgeschlagen. In einer jeden standen mehrere größere Töpfe mit Pombe (Hirsebier). Es müssen unserer Schätzung nach weit über zweihundert Pombetöpfe gewesen sein. Die Pombe war gerade fertig geworden und noch warm. Strahlend führte uns der Iumbe die stattliche Reihe entlang, um uns den Mund wässerig zu machen, wie er glaubte. Er war ein höchst unsympathischer Kerl. Er schielte, auch hatte der Pigmentstoff, der der Negerhaut die schöne, dunkle Färbung gibt, an verschiedenen Stellen ausgesetzt, an denen die Haut rosa-weißlich aussah, wie bei uns. Diese hellen Flecken hielt ich erst für Ausschlag und übersah ganz entsetzt die ausgestreckte Hand, die sich mir bot. Später bekam ich vom Arzt in Lindi die Erklärung. Ich beobachtete dieselbe Erscheinung noch öfters.
Müde, durchnäßt und vomZugwind durchfroren saßen wir unter der Barasa des Rasthauses auf einem möglichst trockenen Fleckchen und warteten auf das Essen, das uns Asman, der selberfror und keine Pombe bekam, bereitete. Da erschien der gutmütige Iumbe mit einem großen Topf heißer Pombe. Sofort schöpften wir davon in unsere Becher. Sie schmeckte ein wenig wie Brotsuppe, war auch so dickflüssig und erwärmte uns prachtvoll.
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