III. Zum Rovuma.
sam und matt zogen sie dem Weltmeere zu. Hei, wie lustig war es, wenn er aufstand von seiner Ruhe! Wie er sie tanzen und springen ließ! Wie er sie jagte! Das war ihnen gerade recht nach der trägen Zeit. Aufwühlen ließen sie sich und warfen glatte bunte Steinchen und blitzende Sandkristalle an die Ufer.
Sobald aber der letzte matte Schein am westlichen Himmel verblich, schämten sie sich ihrer Tollheit. Dunkelschwarz lag dann das Wasser; in schwarzen Linien verschwommen die Ufer. Aus dem Schilf stieg ein kühler, modriger Geruch. Die Käuzchen klagten, die Eulen schrieen und die Fledermäuse schwirrten gespenstisch und geheimnisvoll.
Als letzte verließ ich das Lager am Bangala. Auf der Insel gegenüber glomm ein einsames, kleines Feuer. Wir gingen durch das Sandbett des Flusses. Die Kerle hatten an die Küche, unsere Banda und an ihre Hütten Feuer gelegt. Hochauf prasselten die Flammen. Im Nu war alles zerstört. Wir stiegen steil auf zum anderen Bangalaufer. Noch einmal wandte ich mich zurück. Mit leisem Rauschen schlug die dunkle Flut an den matt leuchtenden Strand, über uns funkelten und blitzten die Sterne. Mein Traumland, der Rovuma, wurde zur Erinnerung.
Auf dem Rückmarsch ->->^'^^;><».>^4^<«.^4.^..;«.z..j.^.;..;,.i..>
Wir setzten uns bald an die Spitze der Karawane. Der Fahnenträger hatte unsere stolze Flagge einer Last beigepackt: vor uns her schwankte das ungewisse flackernde Licht der Laterne. Um halb fünf Uhr glomm der erste helle Schein im Osten. Er brachte kühlen, erfrischenden Morgenwind. Um sechs Uhr stieg gelb und glänzend die Sonne empor. Ihre 226