III. Zum Rovuma.
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Das Büffellager, einen Tagemarsch von Ngomano entfernt, war der am weitesten vorgeschobene Posten, den wir am Rovuma kennen lernten. Poremosky ließ sich im Tumbwi stromab rudern, mein Mann und ich setzten uns an die Spitze der Karawane. Unter Gesang und Geschrei der Träger brachen wir auf. Der allgemeine Lärm wurde noch dadurch erhöht, daß die Wangoni mit ihren Stöcken im Takt an ihre Lasten, die Blechkoffer und Kisten schlugen. Dazu dröhnten die Safarihupe und mehrere Antilopenhörner. Daß wir dabei am Wege keine Gelegenheit zur Jagd hatten, ist erklärlich.
Erst als sich die Leute beruhigt hatten, verfolgten wir verschiedene interessante Spuren auf der Barra-barra. Hyänen, ein Löwe, Wasserböcke und Suallas waren darüber geschritten, und endlich fanden wir auch eine ganz frische Büffelfährte. Ihr konnten wir nicht widerstehen. Wir ließen die Karawane im Stich, nahmen unsere beiden Boys und den Trägerführer mit, und zogen fröhlich von dannen auf Büffeljagd. Auf dem roten, lehmigen Boden fand sich bald die Spur. Wir gingen auf ihr entlang wie auf einem Wege. Nun aber führte sie durch hohes Gras. Vorsichtig tappten wir von Schritt zu Schritt, bis ins Pori. Das war hier dichtes Gestrüpp mit viel trockenem Unterholz auf steinigem Boden. Gebückt krochen wir weiter, einer hinter dem anderen. Luftwurzeln hingen über den Boden; Dornen und Stechgras hinderten uns. Hier schwippte ein tückischer Ast einem ins Gesicht, dort hielt ein Dornbusch den Ärmel fest. Jetzt rutschte der Hut. Das Gewehr verfing sich. Nun raschelte gar das trockene Laub laut und vernehmlich unter einem unvorsichtigen Schritt. Plötzlich knackte es in den Büschen: Suallas ziehen an uns vorbei. Der Leitbock hat 214