III. Zum Rovuma,
fiel ihm ins Wort: „Deshalb stehlt nicht und seid zufrieden." „Kweli, das ist wahr," sagte Asman ein wenig verlegen. Von der Zeit an hatte ich kaum zu klagen.
Wieder kamen Washenzi und erzählten, daß sie weiter stromauf Elefanten gesehen hätten. Der Führer, den uns der große Matola geschickt hatte, sein Vetter Lukas Matola, ein Christ der englischen Mission, bestätigte es. Während Po- rembsky gern noch am Bangala bleiben wollte und ich ihn deshalb mit allem, was nötig war, versorgte, beabsichtigten mein Mann und ich vier bis fünf Tage eine kleine Extrajagd zu unternehmen und dann wiederzukommen.
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Wir nahmen nur das kleine Patrouillenzelt und brachen in der ersten Helle auf. Wir überschritten die berüchtigte Fläche und kamen an eine Falle. Sie war losgerissen und lag wenig Schritte davon. Viel Schweiß klebte daran und ein Büschel gelber Haare. Genau wurde die Fährte nachgesehen. Es war die eines mittelgroßen Löwen. Die Tatze war an der äußersten Spitze platt gedrückt und mit furchtbarer Gewalt herausgerissen. Auf drei Beinen, den stark schweißenden Fuß nachschleifend, war er ins Pori entkommen. Eine halbe Stunde verfolgten wir die Spur mit einigen Leuten, jeden Augenblick darauf gefaßt, daß uns die zur äußersten Wut gereizte Bestie entgegenspringen könne; da verloren wir die Fährte. In dem dichten Gebüsch war sie sehr schwer zu lesen gewesen, namentlich t>a das Schweißen allmählich aufgehört hatte. Wir suchten eine Weile herum, mußten aber dann zur Freude unserer Begleiter die Verfolgung als zwecklos aufgeben.
Wir kehrten zu den auf der Fläche wartenden Leuten
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