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Im dichten Pori : Reise- und Jagdbilder aus Deutsch-Ostafrika / von Margarethe v. Eckenbrecher
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Beim Akiden Sadallah. Am Mkoe-See.

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und die Hilfe der Regierung, die er so sehnsüchtig erwartete, traf immer noch nicht ein. Fast verzweifelte er. Aber lieber als den Treubruch wählte er den Tod, und so erschoß er sich mit seinem Gewehr. Kurze Zeit darauf kam der Entsatz durch die Europäer. Der Getreue ward im Hof der Voma begraben. Wir standen an seiner Ruhestätte. Bogenförmig ist sein Grab mit Gerten umsteckt.

In der Boma befinden sich das sehr schöne feste Haus des Akiden, das Rast- und Askarihaus für die Europäer, das abgebrannt und im Neubau begriffen war, und die Häuser der Suaheli. Alle standen im Schatten blühender Mangos. Die Häuser der heidnischen Washenzi lagen außerhalb der Be­festigungen in zwei langen Reihen.

An Stelle des erkrankten Akiden machte sein Karani (Sekretär) die Honneurs. Er war auch im Besitze eines Tisches und guter Rohrstllhle, die er uns zur Verfügung stellte.

Die Nacht war so kalt, daß die Sterne flimmerten.

Am Mkoe-See 4.4545554545^

Unser Marsch am folgenden Tage führte uns stundenlang durch die hohe Savanne. Es war ein kleiner, schmaler Pfad, den wir einer hinter dem anderen gehen mußten. Über uns schlug das Gras zusammen. Sehr mühevoll kamen die Leute mit ihren Lasten vorwärts. Im Gras war es über alle Be­griffe dumpf und heiß. Der enge Pfad, die große Schwüle hatten etwas Bedrückendes, Beängstigendes. Weit ab wähnte man sich in diesem Graswald von allem, was mit anderen Menschen, mit der Kultur zusammenhing. Nur der Tele­graphendraht über unseren Häuptern, der Lindi und Kilwa verbindet, erinnerte uns an sie. Endlich hörte die Savanne

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