II, Am Mbenkuru.
Gebt Wild für den Weißenl Gebt Elefanten! Gebt Elcmd- antilopen! Gebt Rappantilopen! Große Geister, hört, um was ich bitte! Höre Wind! Höre Feuer!"
Wir wollten es aber auch den Geistern des Pori erleichtern, uns Wild zu geben, indem wir weiter den Mbenkuru stromauf zogen. Es war höchste Zeit, das alte Lager zu räumen. Es hatte schon längst den typischen Iagdlagergeruch angenommen. Überall bruzelte Fett, hing Fleisch zum Trocknen. Die Felle der erlegten Tiere waren mit kleinen Pflöcken ausgespannt. Schädel und Gehörne lagen umher. Altes, weggeworfenes Fleisch verbreitete schon von weitem entsetzliche Gerüche und zog Fliegen und Insekten an.
Unser gemütliches Schutzhäuschen, unter dem wir immer saßen, wurde von einem Bienenschwarm heimgesucht, der doN wahrscheinlich bauen wollte.
Aus all diesen Gründen beschlossen wir, eine halbe Tagereise weiter stromauf zu ziehen und dort Lager zu schlagen.
Am oberen Mbenkuru ^«^^»^.x«.;^^^.^.:.^^^
Fünf Stunden marschierten wir auf der großen Barra- barra entlang. Wir begegneten Wayaoleuten aus dem Felde. Sie wollten nach Kilwa, um selbstgebauten Tabak zu verkaufen. Die Leute ängstigten sich so sehr, als sie uns erblickten, daß man auf der bloßen Brust das Herz klopfen sah. Sie hatten wohl zum ersten Male in ihrem Leben Weiße gesehen.
Nach kurzer Rast schlugen wir die Richtung zum Mbenkuru ein und marschierten noch eine Stunde durchs Pori. Dreimal überschritten wir den Fluß, der hier zahllose Krümmungen macht. In dieser Gegend des Mbenkuru fanden sich gut gehaltene Schamben der Wadonde; die hübschen sauberen 82