II, Am Mbenkuru.
Auf dem Wege nach Namwiranne 4>.:..:..:«.:..:».:».:":'4><>.:":«.:»
Um fünf Uhr am nächsten Morgen ließ ich das Lager abbrechen, und um sechs Uhr befanden wir uns auf dem Marsche. Im Mondschein ging es durch lichten Laubwald, Bambus und Steppe. Das Gras war hier überall abgebrannt. Hin und wieder hatte ein dürrer Baum Feuer gefangen. Überall begegneten wir den unheimlich glimmenden Baumstämmen. Wie große, graue Schlangen lief die Asche über das Erdreich in der Form der verbrannten Äste. Eine Eule flatterte mit lautlosem Flügelschlag an uns vorbei. Sonst war alles still. Seltsam zu der großen Ruhe des frühen Morgens stach unsere Karawane ab. Die Träger sangen und schwatzten. Verschiedenen merkwürdigen Musikinstrumenten, Flöten, Pfeifen, Hörnern, wurden recht unharmonische Töne entlockt.
Später bezog sich der Himmel. Wir konnten bis gegen 9 Uhr in der Kühle marschieren. Der Weg, die große Barra- barra, war recht schlecht. Mühselig stolperte einer hinter dem anderen auf dem schmalen Pfade vorwärts. Eine wackelige Hängebrücke über einen trockenen Fluß ward überschritten, ein steiler Hügel erklommen. Im Morgendunst lag die weite Fläche vor uns. Dann wand sich der Pfad zwischen Schamben der Eingeborenen, hauptsächlich Bohnen- und Maisfeldern, hindurch und erweiterte sich zu einem sehr schönen, sauber gehaltenen Wege, der in das Dorf Namwiranye führte.
Zehn Minuten vor dem Platz kam mir der Iumbe entgegen, im sauberen weißen Kansu. Mit großer Höflichkeit geleitete er mich durch das Dorf. Es war leer, ebenso wie Na- nundu. Mit Mühe und Not bekamen die Träger Trinkwasser aus einer kleinen Hütte.
Ich wartete etwa zwanzig Minuten vor dem Hause des
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