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Im dichten Pori : Reise- und Jagdbilder aus Deutsch-Ostafrika / von Margarethe v. Eckenbrecher
Entstehung
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II. Am Mbenkuru.

Elstern lärmten in den weiten schirmähnlichen Kronen der Mekuyabäume. Ihre Stämme sind schlank und hell und merk­würdig schraubenförmig gedreht.

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Noch einen Tag marschierten wir, bis wir auf eintönig durch Steppe und lichten Wald sich windendem Pfad die Höhe von Tendaguru erreichten. Von Tendaguru hatten wir allerlei Merkwürdiges und Interessantes gehört. Ein Europäer befand sich vor einigen Iahren hier auf Elefantenjagd. Er stolperte plötzlich, bückte sich und fand einen gewaltigen Knochen, der einem vorweltlichen Tiere angehörte. Er sah sich in der Gegend um und fand noch mehrere und auch Knochensplitter. Es gelang ihm, der Württemberger war, die Tübinger Universität für den Fund zu interessieren. Diese ließ Nachforschungen anstellen. In dem kreidigen Grunde schienen sie sehr lohnend. Verschiedene Universitäten taten sich zusammen, und eine Expedition ward ausgerüstet.

Die beiden jungen Gelehrten, die man hinaussandte, gingen mit großer Tatkraft ans Werk. Schon von weitem leuchteten uns die hellen Gräben entgegen. Eine Schar von eingeborenen Arbeitern war damit beschäftigt, einen riesenhaften Saurier freizulegen. Deutlich waren die kolossalen Wirbel und Lenden­knochen zu erkennen. Weithin, wie ein großes Netz, spannten sich die zum Nachgraben gekennzeichneten Stellen. Je mehr ge­forscht und gesucht wurde, desto mehr fand man.

Auf dem Plateau winkte ein Bungalow, eine Art Veranda; ringsherum aus Bambus aufgebaut waren das Museum, die Vorrats- und Getreidehäuser und die Hütten der Arbeiter. Von den Zelten wehte die deutsche Flagge. Eine richtige kleine 42