Vorwort.
en vorliegenden Vortrag hat Seine Exzellenz
J^y Dr. Bernhard Dernburg am 23. Februar 1912 vor der Societas Joachimica in der Aula des Kgl. Joachimsthalschen Gymnasiums gehalten. Wir übergeben ihn ■— wie auch die Gedächtnisrede Prof. Dr. Eduard Sprangers auf Wilhelm Dilthey und die weiteren Vorträge hervorragender Universitätslehrer, Schulmänner und Fachleute — der Öffentlichkeit, weil sie nicht bloß für den beschränkten Kreis der Gesellschaftsmitglieder von Interesse sind, sondern ihr Bildungs- und Kulturwert den weitesten Kreisen zugänglich gemacht werden soll, damit diese Anteil haben an den geistigen Beziehungen, die von der alten humanistischen Bildungsstätte auf unser Kulturleben ausströmen. — Die Verlegung des Kgl. Joachimsthalschen Gymnasiums nach Templin steht zu Michaelis dieses Jahres bevor. Wenn auch die Vorteile nicht zu verkennen sind, die eine ländliche Umgebung mit einem zerstreuungslosen, fest regelbaren Leben für eine Alumnatsanstalt bietet, so entgehen doch damit den Alumnen viele wertvolle Anregungen künstlerischer und wissenschaftlicher Natur, wie sie z. B. der Besuch von Theatervorstellungen und Museen geben kann, die aber nur ein Kulturzentrum wie Berlin zu bieten vermag. Damit diese Bildungselemente in Zukunft nicht fehlen, sondern ihre Zuführung den Schülern erleichtert wird, ergriff ich als alter Joachims- thaler im Herbst vorigen Jahres die Initiative zur Gründung
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