Naphw- und Dumpalmen, Tamarinden und Baobabs fanden »sich in der Nähe des Flusses, im Hintergrund gewahrte man die Ausläufer des Südparcgcbirges.
XXVII.
Affen.
Die cmthropomorphen Kssen, die mächtigen und noch wenig erforschten Gorillas und die Thimpansen, bis vor Kurzem nur von der Küste im Westen Afrikas bekannt, wurden neuerdings auch in Deutsch- GstafriKa vereinzelt in den Wäldern seiner westlichen Grenze aufgefunden.
Der pere Guilleme, der lange Jahre am TanganniKa gelebt, alle seine Gefährten unter den Missionaren dem tückischen Klima hatte erliegen sehn und nun wiederum mit gegen zwanzig weißen Vätern hinauszog, teilte mir schon 1899 mit, daß am urwaldbedeckten Mzauaberge im Westen des TanganniKa in einer Höhe von gegen 1700 Meter der „LoKo" genannte Schimpanse vorkomme. —
Kuch in dem Grenzgebiete Deutsch-GstafriKas wurde später dieser Menschenaffe aufgesunden, ein deutschostafrikanischer Gorilla aber ((^o- rills, derinAei iVlrscb..), ist erst Kürzlich vom Kivusee durch hauptmann von Beringe bekannt geworden und von Professor Matschie zu Ehren seines Entdeckers benannt worden. Diese Krt unterscheidet sich, wie mir Herr Professor von hansemann bestätigt, auch im Zchädelbau wesentlich von den bisher untersuchten Gorillas der westafrikanischen Küstenländer.
Unvergeßlich wird allen Besuchern der allgemeinen deutschen Geweihausstellung im Jahre l9W der in einer westasrikanischen Pflanzung zufällig erlegte, Kolossale Gorilla bleiben, welcher dort in einem männlichen Exemplare ausgestellt, höchst wahrscheinlich nicht einmal die volle