Sehr verehrter Freundl
hr Brief mit der Anfrage, was eigentlich dazu gehöre, um sich als Farmer in Südwest-Afrika anzusiedeln, und ob ich Ihnen dazu raten könne, den versuch zu wagen, hat auf mich einen Lindruck gemacht, wie Noahs Taube mit dem Gelblatt auf die Menschen in der Arche nach der Sintflut. Als ich während des Monats April mit unserer schwerbewaffneten Wagenkolonne den langen Weg von Grootfontein über Gtavi, Gutyo, Gmaruru nach Aaribib durch das verwüstete und verödete Land machte und die ruinierten Ansiedler in ihrer Verzweiflung überall zum Fortziehen nach Argentinien, Brasilien, Australien, Aavland und wer weiß wohin sonst noch willens fand — als ich dann mit der Eisenbahn nach Swakovmund hinunterging und