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XXI. Kapitel.
Transport 2 905 873 Einwohner, davon 822 714 .Weiße.
Transvaal 1387315
Swasiland ca. 84534 Betschuanaland 120000
(Protektorat) Rhodesia 886000 Nordwestrhodesia 3 000
Portugiesisch-Ostafrika
ca. 150000 Angola ca. 500000
Deutschsüdwestafrika
ca. 150000
299327 898 776
14000
5000? 5 000
15000
6186722 Einwohner, davon 1 162 715 Weiße.
XXL Kapitel.
Die südafrikanischen Sprachen.
Entsprechend der Zusammensetzung der Bevölkerung hat man naturgemäß die Sprachen der Eingeborenen und der fremden Einwanderer zu unterscheiden.
Die eingeborenen Sprachen.
Der deutsche Sprachforscher Dr. Bleek war der erste, der deutlich erkannte, daß in Südafrika zwei große Sprachgruppen vorhanden sind, die der Koinkoin und die der Bantu.
Die Sprachen der Koinkoin gehören zu densuffix-pronominalen Sprachen, d. h. die Deklination und Konjugation erfolgt vorwiegend durch Anhängung von Suffixen an den Stamm. Bemerkenswert ist, daß ihre Worte meist einsilbig sind und in der Mehrzahl der Fälle mit Schnalzlauten beginnen, die durch verschiedene Stellung der Zunge und der Backen hervorgerufen werden. K r ö n 1 e i n hat den vier Schnalzlauten, die man bei den Hottentotten unterscheidet besondere Zeichen gegeben. Es sind folgende: der Dentalis |, der Cerebralis der Lateralis ||, der Palatalis !
Nach Lepsius war die Sprache der Hottentotten früher viel ausgebildeter und ist jetzt verarmt und zurückgebildet. Was aber von ganz besonderem Interesse ist, ist der Umstand, daß dieser