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Ostafrika, der Sudan und das Seeengebiet : Land und Leute ; Naturschilderungen, charakteristische Reisebilder und Scenen aus dem Volksleben, Aufgaben und Kulturerfolge der christlichen Mission, Sklavenhandel ; die Antisklavereibewegung, ihre Ziele und ihr Ausgang ; kolonialpolitische Fragen der Gegenwart ; nach den neuesten und besten Quellen / von Johannes Baumgarten
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Hlnianiemöe und Uniamuesi.

Die Wildnis Mgunda, Wakimbu und der Kigwaforst. Die Bewohner: Ackerbauer, JLger und Räuber. Unianiembe. Die Araber in Kaze, Wohnungen der Araber und der Neger. Uniamuesi. Anblick der Landschaft. Die Pflanzen- und Tierwelt. Die Waniamuesi. Ihr Gewerbfleiß und ihre Lebensweise.

An der Grenze des Ugogolandes gegen Uniamuesi liegt die mit Busch und Wald bedeckte, äußerst wasserarme, 30 Meilen, d. h. acht Tagemärsche breite Wildnis Mgunda Mkali. Neuerdings haben die aus Süden eingewanderten Wakimbu dieselbe bevölkert und angebaut, da der Boden keineswegs unfruchtbar ist. Ihre Dörfer liegen meistens längs der Karawanenstraße von Kanienie über Mu- nieka nach Uniamuesi. Die Bewohner sind fleißige Jäger und ver­stehen es, Elefanten, Büffel, Löwen und Leoparden mit Geschick Fallen zu stellen. Nördlich derselben sitzt das gefährliche Hirten- und Räubervolk der Wahumba, ein schöner Schlag von Berg­bewohnern, aus dem Stamme der Massai, die oft Ugogo und Usagara verheert haben.

Von Rubuga aus muß man den großen Kigwaforst durch­schreiten, berüchtigt durch die Räuberbanden, welche darin ihr Un­wesen treiben und die Karawanen plündern. Mit dem Austritt aus dem Forste öffnet sich das Reisland von Unianiembe, der zen­tralen und wichtigsten Provinz des sogen. Mondlandes oder Unia­muesi*). (Nach Krapf und Burton bedeutet v Land, nia der

*) Nach Krapf.