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Bremen und seine Bauten / bearb. und hrsg. vom Architekten- und Ingenieur-Verein
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Feuerlöschwesen.

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damit versehen, die Wachen 4 und 5 haben in ihren Bezirken nur Überflur­hydranten, die immer kontrolliert werden, so dafs sie mit Sicherheit und Schnelligkeit von diesen aus arbeiten können, weshalb dort keine Gasspritzen in Dienst gestellt wurden.

Die schnelle Verbreitung der Gasspritzen hat ihren Grund darin, dafs mit einer Besatzung von 1 Oberfeuermann und 4 Mann direkt nach Ankunft an der Brandstelle, viel schneller, als es mit Spritze und Wasserwagen, oder auch unter günstigen Umständen vom Hydranten aus möglich ist, ein kräftiger Wasserstrahl gegeben werden kann.

Fig. 452. Spritzendampfer in Thätigkeit.

Wie hiesige langjährige Erfahrungen bewiesen haben, genügt diese Besatzung, um Leiter- und Schlauchmanöver zu machen. Die Gasspritze besteht aus einem Kessel mit 450600 1 Wasser, das durch Offnen eines einzigen Ventils einer mit flüssiger Kohlensäure gefülltenFlasche mit 5 bis 6 Atmosphären Überdruck verspritzt wird. Die Strahlstärke ist so ge­wählt, dafs etwa 1001 Wasser in einer Minute verspritzt werden, die Wassermenge

F'g- 453- Öffentlicher Feuermelder.

reicht also 5 bis 6 Minuten lang. Diese Zeit genügt vollauf, um inzwischen eine Verbindung der Gasspritze mit dem nächsten Hydranten herzustellen oder sie an eine Dampfspritze anzuschliefsen. Von der Besatzung arbeiten der Oberfeuermann und 2 Mann in der Brandstelle, 2 Mann besorgen unten die

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