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Bremen und seine Bauten / bearb. und hrsg. vom Architekten- und Ingenieur-Verein
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It. Teil. Bremen im XIX. Jahrhundert.

F'g- 5i5 » 53°- Doppelhaus Parkallee S3S5. Alb. Dunkel. 1S9S.

zweite hat rötlich ver­blendete Mauerflächen. Er­baut 1897. Hieran schliefst sich als derselben Häuser­gruppe angehörend:

Wohnhaus Hirschfeld, Osterdeich 17, von E. Gildemeister und W. Sunkcl 1898/99 erbaut. Fassaden in gelbem Kot- tauer Sandstein mit wei- fsen Putzflächen. Der Schwerpunkt des Hauses liegt in der geräumigen Diele mit Galerien und geschnitzten Brüstungen. Einrichtung des Wohn- und Herrenzimmers von Bembe in Mainz, des Efs- zimmers und eines Teils der Diele von Heinr. Bremer.

WohnhausVoigt, Oster­deich Nr. 69, von Wellcrmann & Frölich. 1900. Diese jüngste der bremischen Architekten- firmen, die in den modernen Spielarten des Barock und eng­lischer Renaissance vorwiegend zu Hause ist, hat hier ein sorg­fältig durchgeführtes Beispiel der in München gepflegten Ba­rockweise gegeben. Malerische Diele mit Durchblick in den Wintergarten. Zimmerausstat- tung in hiesigen Werkstätten ausgeführt.

Wohnhaus Stegemann, Ge- orgstrafsc 13, wurde kürzlich von Klingenberg & Weber durch den Umbau eines älteren Hauses hergestellt. Die Fassade (Fig. 543) zeichnet sich durch ihr frisches, modern gehaltenes Detail aus.

Wohnhaus Dürr, Schwach-