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Bremen und seine Bauten / bearb. und hrsg. vom Architekten- und Ingenieur-Verein
Entstehung
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Bankgebäude und Sparkassen.

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erwähnten Tresorraum die Räume für Warmwasserheizungs- und Lüftungsanlage, ferner die Haus- meisterwohnung und Wirtschafts­räume. Die Etagen sind sämt­lich feuersicher mit massiven Decken konstruiert. In seinen inneren Einrichtungen entspricht das Gebäude allen modernen An­forderungen. Die Ausstattung ist in gediegener Weise durch­geführt, die Wände sind mit hübschen Wandtäfelungen ver­sehen, die Decken mit Stuck ver­ziert und durch Malereien mit fein abgetönten Farben geschmack­voll dekoriert.

Das Gebäude der Bremer Bank, Filiale der Dresdner Bank, Stintbrücke Nr. 4 u. 5 ist ein altes, durch die Bank umgebautes Patrizierhaus. Durch den Mittel­eingang betritt man den Kassen­raum, an welchem sich links der geräumige Banktresor, nach dem Hofe hin Sitzungszimmer und Zimmer der Direktoren und rechts Lese- und Kundenzimmer, sowie Stahlkammer mit den Depositenschränken,

F'g- 369. Nationalbank. Portal.

Obergcschofs befindlichen stehen durch die hinter der Stahlkammer ange­legte Treppe mit dem Kassenraum in Verbin­dung. Ein durch den kräftigen Aufschwung des Geschäftes notwendig ge­wordener und im Jahre 1890 ausgeführter Er­weiterungsbau genügt schon länger nicht mehr den stetig wachsenden Ansprüchen und hat die Bank infolgedessen kürz­lich das Areal des Knaben-

Kontore der Buchhalter

anschliefscn. Die im und Korrespondenten

Fig. 370. Bremer Bank. Erdgeschofs.