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2. Die Börse. §. 89.
Zu Anfang des vorigen Jahrhunderts hatte man hier noch keine Börse. Mit welcher Be- schwerde eS also müsse verknüpft gewesen seyn, wenn die Kaufleute, ihrer Handlungsgefcdäfte halder, an denen dazu bestimmten Tagen sich unter freyem Himmel verhimmelten, kann man von selbst leicht ermessen. Allein nicht eher als i68ü. dachte man daran, auf dem freyen Platze, dem Rath Hause gegen Westen, ein-e Börse zu bauen. Man brachte y Jahre mit dem Bau zu, und ward.erst 1694. damit fertig. Allein weil selbige nicht geräumig und schön genug gebaut war, wurde sie 1734. mit den
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Wehrt einer IZouwüle solchen Weins berechnen will, so man nemllch den Einkaufspreis des Stückfasscs und ic> proOnto jährliche Füllung :c. dermalst» anschlagt, d^>ß jederzeit Zinse auf Zinse gerechnet wird. Man kann leicht denken, daß nach los Jahren etue große Summe heraus komme.
Börsetage sind hier Mondtag, M'ttervoch, Donnerstag und Sonnabend; Dienstag und Frcytag aber Cassittage.