Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1823) [F - K]
Entstehung
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?aaz (5c>^2nn 8Imc>n) war zu Hamburg 1746 ge­boren und der Sohn eines Kaufmanns, studirte auf dem Johannes und zu Göttingen, wurde am 3l). May 1774 Diaconus zu Buxtehude und zwar durch das Loos. Im Anfange des Decembers 178Y ward er vom Schlage gerührt und konnte ein Jahr lang sein Amt nicht verwalten. Nach und nach kam er, ob er gleich auf der linken Seite etwas lahm blieb, so weit, daß er seine Bcrufsgescha'fte wieder verwalten konnte. Als 17^8 der Senior Gazert starb, er­hielt er, weil sein Schwiegervater, der Archidiakonus- ding, sich diese Stelle Alters halber verbat, das Seniorat und das Hauptpastorat, welches er bis an seinen Tod, den 57. März 1814 mit Thätigkeit und Fleiß verwaltete. Er war ein vortrefflicher Philolog, und las ununterbrochen grie­chische und lateinische Autores, konnte sich aber nichr ent­schließen, etwas drucken zu lassen. Ehe er auf die Univer­sität ging, übersetzte er Joh. Mart. Müller's Abhandlung: lle »inuuis »lorise in das Teutsche, und ließ sie in Ham­burg drucken.

Iraker vouwna (Oelllus) aus Lewarden, war Prediger zu Jelsum in Friesland, mußte aber der Evange­lischen Lehre wegen flüchten, wurde 153b Prediger zu Nor­den in Ostfriesland, 1537 Prediger in Emden, wo er am 2. Jun. 15d4 starb. Lasko verwarf seinen Katechismus, weil er nicht zwinglisch war. Sonst schrieb er ein Werk gegen die Wiedertäufer, das etwa 1551 zu Magdeburg mit der Aufschrift erschien: Gelln Fabri, Antwort up enen bit­ter hönischen Breef der Wedderdöper, darin se etlike Orsa- ken menen the geven, worume se in unse Kerken, umme Gades Wort tho hören, un mit der Gemeene, de hillige Sacramenten, tho bruken, nicht kamen willen, unde de Kerke Gades samt eren Denern schändliken lästern und schel- 2. Band. 1 >