Prophet- rechts, Prophet- links, das Weltkind in oer Mitten. Goethe, Dichtung und Wahrheit, 14. Buch.
ES hat der Himmel seine Glorie Ilm jedes schöne Menschenbild ergossen, Weh Dir, wenn Deine Blicke sie nicht seh n, Weh Dir, wenn Du sein Meisterwerk zertrümmerst. Heinrich Bulthaupt, Gerold Wendel, III, 2. Könnt ich leben lind sehn die Fruchte guter Saat!
Fr. Sah mann, Genoveva, IV. Akt (Manuscr). Unter den hervorragenden Schriftstellern Deutschlands sind nicht wenige, die der Stadt Bremen angehören. Georg Brand es-Kopenhagen.
Wer da leben musi, muh gern und ungem mitweben an dem ungeheuren Schicksalsfaden, den ewig dunkle Parzen zu weben begannen, als Zeit und Raum begann, den sie erst zerreißen werden, wenn Zeit und Raum vergeht. Arthur Fitger, Die Hexe, V, Z.
Sie gaffen und rönnen s nicht deuten, Das süße Geflüster der Elfen, Den dummen prosaischen Leuten Kann selber der Himmel nicht helfen.
Heinrich Bulthaupt, Durch Frost uud Gluten.
Sngel der Liebe, das Leben ist hart, wir ersticken unter seiner Last!" riefen vor alten Zeiten die Menschen einer kleinen Stadt.
„Ich will euch das Dasein verklären!' verkündete der Engel und in Begleitung der Poesie ließ er sich auf die Erde nieder.
Heimlich huschten beide über Nacht dahin, hier in ein Dachkämmerchen, dort in ein Stübchen mit Folianten, bald zu jungen und dann wieder zu alten Schläfern. Segnend erhoben sie ihre Hände über die Schlummernden, und ein Strahl höchsten Glückes flog über die Gesegneten.
Von da an waren die Menschen dort zufrieden und glücklich. Aus den Häusern der Gesegneten ergoß sich der Goldhauch lieblicher Poesien in alle Herzen.